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Reise-Abzocker muss in den Knast

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Türkenfeld/München – Das Landgericht München II hat den Leiter eines früheren Reisebüros wegen 35-fachen Betrugs zu vier Jahren Haft verurteilt.

Ein Urteil aus Fürstenfeldbruck wurde dabei eingerechnet. Allerdings darf der Türkenfelder schon ein paar Monate von der Strafe abziehen. Sechs Monate gelten bereits wegen Verfahrensverzögerungen als verbüßt, weitere drei Monate wegen 250 Sozialstunden, die er abgeleistet hat.

Der 43-Jährige hatte im Internet Kunden übers Ohr gehauen, denen er Reisen verkaufte, die sie nie antreten konnten. Das Geld steckte er in die eigene Tasche. Der Gesamtschaden beläuft sich auf knapp 150 000 Euro. Aber: „Es geht nicht nur ums Geld, es geht auch um zerbrochene Träume“, sagte der Vorsitzende Richter Oliver Ottmann. Der Bankdirektor aus Österreich möge den Betrug noch verkraftet haben. Doch unter den geprellten Kunden waren auch Studenten und Geringverdiener, die etwa lange für die Hochzeitsreise gespart hatten.  

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