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Rostige Rechtecke als Zeichen der Vergänglichkeit

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© akk

Vielen werden sie schon aufgefallen sein: Die zwei rechteckigen Platten mit runden Gucklöchern, die nahe des Bahnhofskreisels an der Unteren Bahnhofstraße stehen. Doch dass es sich dabei um ein Mahnmal handelt, dürften nicht alle Germeringer wissen.

Germering – Das so genannte Menetekel hat die vor einigen Jahren verstorbenen Germeringer Künstlerin Margit Mallwitz geschaffen. Ihre Intention war es, den Menschen die Gefährdungen durch Luftverschmutzung, Wasserverseuchung, Ausbeutung der Natur, radioaktive Gefahr und den Verlust des ökologischen Gleichgewichts vor Augen zu führen. 

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© akk

Die Skulptur, die in den Jahren 1997/98 entstand, ist Teil des von Constanze Wagner geleiteten künstlerischen Gesamtkonzepts „Roter Faden“. Mit diesem sollen die Anliegen der lokalen Agenda 21 ins Bewusstsein gerückt und den Bürgern auf Schritt und Tritt näher gebracht werden. Das Menetekel soll auch Ausdruck dafür sein, dass alles vergänglich und verletzlich ist. Um das zu veranschaulichen, wählte Mallwitz als Material unbehandelten Stahl. Durch den Rost, der sich im Laufe der Jahre an dem meterhohen Mahnmal festsetzt, wird die Vergänglichkeit gegenwärtig.

akk

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