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Rückenwind für Fursty-Flieger: Kommission der CSU fordert Landeplatz

Fürstenfeldbruck - Aus der CSU kommt nun doch wieder Druck für einen kleinen Flughafen im Münchner Umland.

Diese Nachricht dürfte in Fliegerkrisen wie eine Bombe einschlagen, haben sie sich doch zuletzt von der CSU arg veräppelt gefühlt: Die Verkehrskommission der Partei will einen Brief an Ministerpräsident Seehofer schreiben und die Staatsregierung auffordern, einen Platz für die allgemeine Luftfahrt auszuweisen. Einen solchen gäbe es nach einem Aus für Fursty nicht mehr.

Der Vorsitzende des Gremiums, der frühere Landtagsabgeordnete Adolf Dinglreiter, verlangt einen Flugplatz für München und die Umlandkreise. „Mir ist es egal, ob das Oberpfaffenhofen oder Bruck ist. Aber es kann nicht sein, dass so ein bedeutender Wirtschaftsraum ohne eigenen Flughafen für die allgemeine Luftfahrt ist.“

Auch der CSU-Verkehrspolitiker Eberhard Rotter verlangt, man „muss die allgemeine Luftfahrt in der Region irgendwo unterbringen“. Die breite Mehrheit der Kommission teilte in einer nichtöffentlichen Sitzung diesen Kurs. In dem Brief bittet die Kommission Seehofer auch, darzulegen, warum die CSU ihre Haltung zu den Fliegern änderte. Bis vor wenigen Jahren unterstützte die Regierung die Flieger nämlich.

Die Brucker Flieger-GmbH setzt ihren Kampf um Fursty unterdessen fort. Dank neuer Geldgeber kann sie diverse juristische Schritte unternehmen.

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