Rund um Germering

Irrer Hundehasser legt Giftköder aus

Germering - Vorsicht Hundehalter: Rund um Germering hat offenbar ein irrer Hundehasser in den vergangenen Tagen Giftköder ausgelegt. Ein Tier ist bereits gestorben.

Dr. Marion Link von der Germeringer Tierklinik schlägt Alarm: In den vergangenen vier Tagen wurden bei ihr mehrere Hunde mit Vergiftungen in Behandlung gegeben. Beim Mischling eines Germeringers (35) kam jede Hilfe zu spät, drei andere Tier liegen im künstlichen Koma und schweben in Lebensgefahr. Ein Hund hat die Giftattacke überlebt.

Ganz offenkundig haben die Hunde Schneckenkorn gefressen. Wahrscheinlich war das mit Futter vermengt. Das Korn löst bei den Tieren schreckliche Krämpfe aus, schildert Marion Link. „Bei schneller Behandlung gibt es eine Chance. Ansonsten sterben die Hunde einen grauenhaften Tod.“

Wie Germerings Polizeichef Klaus Frank berichtet, muss einer der Köder auf einer Wiese östlich von Germering, also Richtung Freiham gelegen haben. Ein anderer Köder muss zwischen dem Golfplatz und der Bahnline Richtung Gut Wandelheim gelegen haben und ein weiterer in der Nähe des Abenteuerspielplatzes.

Zwei ganz ähnliche Vorfälle sind aus dem nahen Gauting (Kreis Starnberg) bekannt - die Gefahr ist örtlich also kaum einzugrenzen. Marion Link hat sogar den Verdacht, dass der Hundehasser gezielt verschiedene Spaziergeh-Areale auswählt.

Wie sie schildert, braucht ein betroffener Hund nach einer Magenspülung noch tagelang intensivste Betreuung, wenn er eine Chance aufs Überleben haben soll. st

Auch in Tölz ist ein Hundehasser unterwegs. Eine Tölzer Hundedame starb bereits.

Rubriklistenbild: © dpa

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