Den Kunstinteressierten im Haus 10 erklärt Bernd Rummert (2.v.r.) die ausgestellten Werke. Foto: Voxbrunner

Rundgang durch Raumzeit-Ausstellung

Fürstenfeldbruck - Arbeiten, die sich mit Raum und Zeit beschäftigen, sind bis Ostersonntag im Haus 10 zu sehen.

Die Künstlersozietät raumzeit - Elisabeth Bader, Bernd Rummert, Wolfgang Mennel und Christian Hof - zeigen ihre Werke. Bei einer Führung erklärte Künstler Bernd Rummert, wie er und seine drei Kollegen auf die Ideen für ihre Werke kommen. Altpapier, leere Teebeutel, Teile kaputter Geräte - was andere wegwerfen, taugt der 35-jährigen Bader als Rohmaterial für ihre Werke. Rummert arbeitet unter anderem mit ausrangierten Möbelstücken, alten Fahrradschläuchen und mit Draht, wie man ihn in jeder Eisenwarenhandlung bekommt. Konzeptkünstler Christian Hof arbeitet hauptberuflich in der Computerbranche. Der Weg von hier zur Kunst ist kürzer als man denkt. Hof hat unter anderem aus alten Tastaturen Mosaike zusammengesetzt und originell betitelt. „Zwischen all den schönen Worten“ heißt ein Werk, das nur aus Leertasten besteht. Die Zeit sichtbar machen will Wolfgang Mennel mit seinen Fotos. Er hat Bilder aus dem Familienalbum digital bearbeitet

Die Beschäftigung mit Zeit und Raum ist der gemeinsame Nenner der Künstlersozietät und der Grund, warum die Ausstellung rund wirkt und nicht wie ein Sammelsurium zusammengewürfelter Arbeiten. (os)

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