Im Wirtschaftsausschuss

S 4-Skandal beschäftigt den Landtag

Fürstenfeldbruck/München - Die völlig überraschende Streichung der Regionalzughalte in Fürstenfeldbruck beschäftigt nun den Wirtschaftsausschuss im Landtag. Drei Anträge liegen vor.

Die CSU verlangt einen Bericht darüber, wie eine ausreichende Bedienung der Strecke mit Regionalzügen sichergestellt werden kann. Die SPD will die Halte nach Puchheim verlegen. Und die Freien Wähler verlangen, die Entscheidung rückgängig zu machen beziehungsweise eine gute Lösung zu finden. Das berichtet Landtagsvizepräsident Reinhold Bocklet in Vorgriff auf die Sitzung am Donnerstag.

Er wertet die Nacht- und Nebelaktion der Eisenbahngesellschaft im Dezember als Affront gegen den Innenminister. Theoretisch denkbar nun, dass das Gleis 1 für doppelstöckige Züge ertüchtigt wird. Dazu müsste der Bahnsteig nicht erhöht werden, schreibt Bocklet. Denn andernorts dulde die Bahn aufgrund von Gewohnheitsrecht durchaus Doppelstockzüge an niedrigen Bahnsteigen. Eine Rolle könnte nun spielen, wer die Kosten für Beleuchtung und Wartehäuschen zahlt. Bocklet macht wenig Hoffnung: Wegen der hohen Belastung der Strecke zeige die Verwaltung „deutliche Zurückhaltung“.  (st)

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