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S4-Sprinter: Landkreis-Gutachten wird nach Ablehnung überarbeitet

Fürstenfeldbruck - Das S 4-Sprinter -Gutachten des Landkreises wird überarbeitet.

So soll geprüft werden, ob der neue Fahrplan der Bahn wirklich zusätzliche Züge zwischen Bruck und München unmöglich macht. Der Kreistag folgte damit eine,m freilich von Landrat Thomas Karmasin schon umgesetzten Antrag von Gottfried Obermair (FW) einstimmig.

Experten der Bahn hatten die Sprinter-Idee vor allem mit Verweis auf neue Fahrten ab München ins Allgäu und ins Oberland (Werdenfelstakt) abgelehnt. Diese bänden ab Ende 2013 Kapazitäten - und damit seien die S 4-Sprinter unmöglich. Nur die Umleitung eines Zugs zum Hauptbahnhof, der jetzt ab Buchenau zur Sendlinger Spange rollt, sei denkbar.

Herbert Kränzlein (SPD) warf dem Ministerium nun „Verarschung“ vor. „Sie wollen einfach nicht und Sie machen nichts“, sagte er zu den Ministeriellen, die sich in den Kreistag gewagt hatten. Und auch Hubert Ficker (CSU), der angekündigt hatte, höflich bleiben zu wollen, forderte endlich Verbesserungen - und ein Umdenken bei den Verantwortlichen. Zusätzliche Fahrten brächten zusätzliche Gäste.

Die von den Experten angebotene Umleitung des Siemenszugs lehnte Ficker wie mehrere weitere Kreisräte ab. Andere Fahrgäste, die zum Heimeranplatz wollen, würden damit benachteiligt.

Wie Frank Kutzner vom Ministerium sagte, gebe es auf der S 4 eine „ausgeprägte morgendliche Stoßzeit“, die, im Vergleich, überdurchschnittlich sei. Untertags gebe es aber keine Engpäße. Das S 4-Angebot sei auskömmlich und man arbeite ja am Bahnknotenkonzept München. Die meisten S 4-Züge, ergänzte Ministerialrat Carsten Fregin, wiesen keine dramatische Belastung auf.

Der Kreistag will trotzdem weiter nachbohren. Das Ministerium wurde aufgefordert, bis nächsten Freitag den neuen Fahrplan herauszurücken, damit die Prüfung beginnen kann. Außerdem forderten die Räte, weitere Halte von Regionalzügen in Bruck ins Blickfeld zu nehmen.

Martin Runge (Grüne) sah das Problem wie Kränzlein, ganz generell im fehlenden Willen bei den Verantworlichen. Runge: „Wir müssen noch viel lauter werden.“ st

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