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So kann man’s aushalten: Die Brucker Andrea Leber und Roland Gruber testen die Holzliegen.

Feierliche Eröffnung

Das sagen die Brucker zum neuen Geschwister-Scholl-Platz

Fürstenfeldbruck - Aufgewertet, aber noch nicht ganz fertig hat sich der umgestaltete Geschwister-Scholl-Platz bei der offiziellen Eröffnung präsentiert. Zahlreiche Bürger machten sich ein Bild vom runderneuerten kleinen Zentrum im Westen der Stadt.

Rund eine halbe Million Euro ließ es sich die Stadt kosten, aus der Betonwüste Geschwister-Scholl-Platz einen Treffpunkt mit einem Plus an Aufenthaltsqualität zu machen. „Allein der Brunnen schlug mit 250 000 Euro zu Buche“, erzählte Bürgermeister Erich Raff in seiner Ansprache und mahnte im gleichen Atemzug: „Die Holzdecks sind übrigens keine Skater- oder BMX-Bahn, sagen Sie das bitte ihren Kindern.“ Er versprach, noch Papierkörbe aufstellen zu lassen. Und wenn im Herbst Bäume gepflanzt werden, soll es auch grüner werden.

Andrea Leber und Roland Gruber haben es sich auf den Holzliegen gemütlich gemacht. „Der Platz ist generell gewöhnungsbedürftig, aber interessant“, meint Leber, die allerdings schon jetzt erste Gebrauchsspuren am Holzdeck ausfindig gemacht hat. Zudem bemängelt die 51-Jährige, dass Abfallkörbe fehlen. Ihr Sitznachbar stimmt ihr zu: „Es wäre auch nicht schlecht, wenn ein paar Aschenbecher für die Raucher aufgestellt werden würden.“

Dirk Hasenjaeger hat als Anwohner den Platz täglich vor Augen. „Mir gefällt der Platz und er wird auch schon gut angenommen. Trotzdem ist es nachts ruhig“, erzählt er. Hasenjaeger kommt schnell mit Stadtrat Willi Dräxler und Ümran Karagöz ins Gespräch. „Bisher war’s ja hier sehr karg und es war überfällig, dass der Platz belebt wird“, meint Ümran Karagöz. Sie findet die Umgestaltung gelungen, besonders für Familien mit Kindern. Und sie freut sich über den Brunnen, denn: „Wasser ist Leben.“

Der Integrationsbeauftragter Dräxler betont: „Der Geschwister-Scholl-Platz ist allein schon von der Einwohnerstruktur im Brucker Westen ein Treffpunkt der Kulturen.“ Und er verweist im Anschluss darauf, dass es bei der Eröffnungsfeier neben bayerischen Schmankerln auch afghanische und südamerikanische Spezialitäten gebe. Auch Rollstuhlfahrer Günther Renner bescheinigt dem Platz gute Noten: „Er ist für mich super befahrbar.“ (akk)

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