Vorhaben kostet nun 1,1 Millionen Euro

Sanierung der Bahn-Unterführung wird günstiger

Gröbenzell – Drei Wochen wurde im Rathaus über die Sanierung der Freya-Unterführung nachgedacht, die Kosten nachgerechnet. Und das hat sich für das Gemeindesäckel gelohnt.

Standen in der Gemeinderatssitzung Ende November noch 1,5 Millionen Euro im Raum, wurden nun nur noch 1,4 Millionen veranschlagt – für das gleiche Programm. Dieses beinhaltet die Sanierung nebst Fahrbahnerneuerung, den Umbau der Geh- und Radwege auf beiden Seiten, die Sanierung der Fußgängerrampen auf beiden Seiten und eine Kanalsanierung. Beschlossen wurde dann aber ein abgespecktes Programm für 1,1 Millionen Euro.

Einstimmig hatte der Gemeinderat bereits vor drei Wochen festgelegt für insgesamt 728 000 Euro den reinen Trog und die Brücke nebst Treppen der Freyastraße instand zu setzen. Der Beton in dem Unterführungsbauwerk ist marode, teils ist das nackte Eisengeflecht sichtbar geworden. Nun wurde mehrheitlich festgelegt, für weitere 237 000 Euro den Geh- und Radweg auf der Ostseite so umzubauen, so dass zwei Radler problemlos aneinander vorbeifahren können.

Denn dieser Radweg wird rege genutzt. Zum einen fahren zahlreiche Radler von der Olchinger Straße kommend zum Gymnasium, zum Freizeitheim und zur Waldorfschule. Deshalb soll dort eine zweite Spur in der Gegenrichtung gebaut werden.

Doch das stieß lediglich bei einer knappen Mehrheit auf Gegenliebe und wurde mit 13:10 Stimmen beschlossen. „Ich halte einen gegenläufigen Radweg für zu gefährlich“, machte Brigitte Böttger (CSU) klar.

Beim Weg auf der Westseite wird diese Möglichkeit jedoch nicht geschaffen, der Weg wird äußerst selten gegenläufig genutzt. Allerdings muss im Bereich des Unterführungsbauwerkes, des Troges, rund 60 000 Euro auch in diesen Geh- und Radweg investiert werden, um ihn nach den Arbeiten am Trog wieder instand zusetzen. Beschlossen wurde auch, die beiden Fußgängerrampen für insgesamt 49 000 Euro zu sanieren.

Gestrichen wurde aber eine Erneuerung der Fahrbahndecke im Bereich der gesamten Unterführung, Das spart 182 000 Euro. Ebenso die Sanierung des Entwässerungskanals, die zuvor bereits in der Gesamtsumme vergessen worden war. Diese Sanierung sei nicht notwendig, erklärte der für den Tiefbau zuständige Mitarbeiter im Rathaus Friedbert Erlenbauer. Das spart weitere 64 000 Euro.

Die Freya-Unterführung ist bereits über 40 Jahre alt und verbindet den Gröbenzeller Süden mit dem Norden. (sus)

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