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Traditionsverein vor der Pleite

SC Fürstenfeldbruck: Insolvenz-Eröffnung kaum noch abwendbar

Die Eröffnung des Insolvenzverfahrens über den SC Fürstenfeldbruck ist kaum noch abzuwenden.

Fürstenfeldbruck - „Die bisherigen Bemühungen der Beteiligten, die notwendigen finanziellen Mittel zum Erhalt des Vereins zur Verfügung zu stellen, waren bei weitem nicht ausreichend“, stellte der vorläufige Insolvenzverwalter Oliver Schartl von der Kanzlei Müller-Heydenreich Bierbach & Kollegen (München) am Donnerstag fest. 

Es fehle nach wie vor eine beträchtliche Summe, um den insolvenzreifen Traditionsverein retten zu können. „Wenn es nicht innerhalb der nächsten Tage noch nennenswerte finanzielle Zuschüsse oder Darlehens-Zusagen gibt, sehe ich keine Möglichkeit mehr, dass die Insolvenz im Zuge einer Rücknahme des Insolvenzantrags durch den Vereinsvorstand noch abzuwenden ist“, sagte Schartl. 

Die Frist zur Einzahlung der als notwendig erachteten Summe von 100000 Euro zur Rettung des SC Fürstenfeldbruck war bereits vor einigen Wochen erfolglos verstrichen. Die Eröffnung des Insolvenzverfahrens über den SC Fürstenfeldbruck werde demnächst erfolgen, teilte der vorläufige Insolvenzverwalter mit. 

Schartl hatte zuvor bereits erklärt, dass der Spielbetrieb des SC Fürstenfeldbruck auch im Falle des eröffneten Insolvenzverfahrens bis zum Ende der Saison aufrechterhalten werden soll.

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