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Der Kindergarten St. Nikolaus ist seit einem halben Jahr wegen Schimmelbefalls geschlossen. In Kürze wird er abgerissen.

Container werden aufgestellt

Schimmel-Kita wird jetzt abgerissen

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Germering  - Der wegen Schimmelbefalls seit Monaten geschlossene Kindergarten St. Nikolaus an der Kerschensteinerstraße wird in Kürze abgerissen und durch einen Neubau ersetzt.

Das neue Haus soll den Plänen des erzbischöflichen Ordinariats zufolge, das den Kindergarten betreibt, im September 2018 bezogen werden. Allerdings kann sich an diesem Zeitrahmen noch etwas ändern, wie es aus dem Ordinariat heißt.

Bis das neue Haus fertig ist, werden die Nikolaus-Kinder in den Containern untergebracht, die zurzeit noch auf dem Gelände des ebenfalls katholischen Kindergartens St. Cäcilia stehen. Sie dienten bis vor kurzem als Provisorium des Kindergartens St. Cäcilia II, der an der Luitpoldstraße neu gebaut und als St. Anna vor kurzem eröffnet wurde.

Die Container sind im Besitz des Ordinariats, wie dessen Sprecherin Ursula Hinterberger erklärt. Sie werden während der Bauzeit von St. Nikolaus auf dem städtischen Parkplatz an der Kerschensteiner-/Ecke Bertha-von-Suttner-Straße aufgestellt. Allerdings ist dort nur noch Platz für drei statt wie bisher vier Gruppen. Wann genau die Container vom Osten Germerings in den Westen der Stadt verfrachtet werden und wann dann die Kinder einziehen können, steht jedoch noch nicht fest. Seitens des Ordinariats heißt es aber, dass die konkrete Umsetzung dieser Lösung derzeit geprüft werde und der Umzug schnellstmöglich geschehen soll.

Die Nikolaus-Kinder sind seit Beginn des Schuljahres im Pfarrzentrum Don Bosco und im Kindergarten Don Bosco untergebracht. Grund: Während der Sommerferien war in der Einrichtung Schimmelbefall festgestellt worden.

Geplant war damals, dass die Einrichtung bis Ende des Jahres saniert und dann von den 90 Kindern, die bis dahin im Pfarrzentrum Don Bosco und in anderen katholischen Kindergärten betreut werden, wieder bezogen werden kann.

Die Situation hat sich in den vergangenen Wochen aber grundlegend geändert. Untersuchungen haben Ursula Hinterberger zufolge ergeben, dass auch eine nur vorübergehende Sanierung des Hauses aus wirtschaftlichen Gründen nicht realisierbar sei. Das Ordinariat hat sich deswegen zu Abriss und Neubau entschlossen.

Die Stadt befürwortet ebenfalls einen Neubau, der dann mit fünf eine Gruppe mehr hätte als die bisherige Kindertagesstätte. Im aktuellen Haushalt, der vor kurzem im Hauptausschuss beraten und am morgigen Dienstag, 1. März, im Stadtrat verabschiedet wird, ist schon ein entsprechender Zuschuss zum Bau enthalten.

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