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Schnelles Internet? In den Randbereichen von Dünzelbach, Steinbach, Eismerszell und Grunertshofen liegen die Bandbreiten unter 30 Mbit.

Masterplan zum Breitbandausbau

Schnelles Internet: Ortsteile sind unterversorgt

Moorenweis – Die Gemeinde will die Breitbandversorgung verbessern. Denn die kleineren Ortsteile sind unterversorgt.

Es soll – ähnlich wie in Schöngeising – ein Masterplan erstellt werden, der als Grundlage für den Ausbau des Glasfasernetzes im Laufe der nächsten acht bis zehn Jahre dient. Den Löwenanteil der Kosten muss die Gemeinde nicht selber tragen – sie hat Anspruch auf eine staatliche Förderung von 80 Prozent.

Winfried Kopperschmidt vom Regensburger Planungsbüro IK-T informierte den Gemeinderat über den aktuellen Sachstand in Sachen Breitband. Eine Markterkundung wurde bereits im vergangenen Jahr durchgeführt. Demnach sind vor allem die kleineren Gemeindeteile von Moorenweis mit schnellem Internet unterversorgt. In den Randbereichen von Dünzelbach, Steinbach, Eismerszell und Grunertshofen liegen die Bandbreiten unter 30 Mbit. Hier wäre damit ein Ausbau förderfähig.

Bürgermeister Joseph Schäffler (CSU) möchte mittelfristig das gesamte Gemeindegebiet mit einer Geschwindigkeit von 100 Mbit versorgen. Das Planungsbüro geht in einer Grobkostenkalkulation von einer Investitionssumme von rund 1,2 Millionen Euro aus.

Maximal 770.000 Euro könnte Moorenweis an staatlicher Förderung erhalten, plus weitere 50 000 Euro, sollte der Breitbandausbau in Zusammenarbeit mit einer Nachbargemeinde vorgenommen werden. Einen Teil der Kosten trägt der Netzbetreiber. Unter dem Strich müsste Moorenweis nur knapp unter 200.000 Euro selbst in die Hand nehmen.

Teurer wird es, wenn das Glasfasernetz nicht nur bis an die Grundstücksgrenze, sondern bis direkt ans Haus verlegt wird. Das jedoch lehnt Schäffler ab. „Ich würde nur bis an die Grundstücksgrenze gehen. Dann kann jeder selbst entscheiden.“

Entsprechende Leerrohre sollen bei anstehenden Straßenarbeiten mit verlegt werden. Als erstes kommt voraussichtlich Steinbach in den Genuss, denn dort steht die Sanierung der Ortsdurchfahrt an.

von Ulrike Osman

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