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Die Kandidaten der Freien Wähler Schöngeising rund um Bürgermeister Thomas Totzauer (3.v.l.).

Schöngeising

Sie wollen Mehrheit und Chefsessel sichern

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Thomas Totzauer soll für weitere sechs Jahre Bürgermeister bleiben – zumindest, wenn es nach seiner Wählervereinigung geht. Einstimmig nominierte die Aufstellungsversammlung der Freien Wähler (FW) Schöngeising den 56-Jährigen zum Kandidaten für das höchste Amt in der Gemeinde.

SchöngeisingAuf den vorderen Listenplätzen finden sich weitere vertraute Gesichter. Die Gemeinderatsmitglieder Wilhelm Hörger, Thomas Betz und Monika Stöhr sowie Vize-Bürgermeister Hartmut Knobloch bewerben sich erneut um ein Mandat. Andrea Alverdes stellt sich ebenfalls noch einmal zur Verfügung, rückt aber auf der Liste weiter nach hinten. Christian Sandmayr tritt nicht mehr an.

Neu ist auf Listenplatz sechs der 26-jährige Philipp Schneider. Ihm ist es unter anderem ein Anliegen, Wohnraum für junge Bürger zu schaffen, damit diese nicht gezwungen sind, aus dem Ort wegzuziehen. Auch Totzauer nannte als Wahlziel die Verwirklichung eines gemeindlichen Bauprojekts, am liebsten einer Quartierslösung. Darüber hinaus möchte er eine Anlage mit bis zu acht seniorengerechten Wohnungen schaffen.

Der Bau des Gemeinschaftshauses, eine weitere Optimierung des ÖPNV und die Schaffung eines Treffpunkts für Jugendliche stehen ebenfalls auf seiner Agenda für die nächste Amtsperiode. Ein Ausbau von Breitband und Infrastruktur, Erhalt beziehungsweise Ausbau von Nahversorgung und medizinischer Versorgung sowie die Pflege von Tradition und Brauchtum wurden von den Gemeinderatskandidaten als Ziele genannt.

Der Sportvereinsvorsitzende Stephan Dodenhoff will dem größten Verein am Ort im Gemeinderat eine Stimme geben, „die er bisher nicht hat“. Wolfgang Brönauer möchte im Sinne der Lebensqualität wieder eine Dorfwirtschaft in Schöngeising etablieren.

Als Beiträge zu Umwelt- und Klimaschutz nannte Totzauer die ökologische Aufwertung öffentlicher Flächen sowie das bevorstehende E-Car-Sharing, das vielleicht manchen zum Verzicht auf den Zweitwagen bewegen werde. Im Übrigen sei er offen für Vorschläge der Bürger. Wie sehr das Thema Ökologie die Bevölkerung umtreibt, habe spätestens die hohe Beteiligung am Artenschutz-Volksbegehren gezeigt.

Dass in Schöngeising nun erstmals auch die Grünen bei der Kommunalwahl mit eigener Liste antreten, wird in den Reihen der Freien Wähler unterschiedlich beurteilt. Totzauer findet es „gar nicht so schlecht“, da Konkurrenz das Geschäft belebe. Anders sehen es die Gemeinderatskandidaten Betz und Brönauer („die Grünen braucht’s hier nicht“).

Aktuell haben die Freien Wähler im Gemeinderat die absolute Mehrheit, was allerdings in der zu Ende gehenden Sitzungsperiode kaum je eine Rolle gespielt habe, wie Totzauer betonte. Kampfabstimmungen blieben die Ausnahme, „bis auf einmal haben wir nie unsere Mehrheit ausgespielt“.

Die Liste der Freien Wähler Schöngeising

1. Thomas Totzauer 2. Wilhelm Hörger 3. Hartmut Knobloch 4. Thomas Betz 5. Monika Stöhr 6. Philipp Schneider 7. Hildegard Rankenhohn 8. Gerhard Liebmann 9. Eberhard König 10. Wolfgang Brönauer 11. Toni Hörger 12. Andrea Alverdes 13. Stephan Dodenhoff 14. Kirsten Gerk 15. Boris Bärmichl 16. Martin Moser 17. Christian Wörl 18. Marcus Pöttl

Ersatzkandidat: Klaus Kinder

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