Schock-Botschaft durch Ismaik: Aus für Stadionpläne in Riem

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Einer der Krötentunnel.

Ganz nebenbei

Licht am Ende des Krötentunnels

Schöngeising  - In heutigen Nebenbei, der Lokalspitze des Tagblatts, geht es um die Krötentunnel am Radweg zum Jexhof.

 „Wenn die noch a bisserl höher wären, dann könnte man mit dem Radl durchfahren“, witzelte der Grünen-Kreisrat Hans Märkl dieser Tage im Planungsausschuss. Er meinte damit die Krötentunnel, die an der Straße zwischen Mauern und Abzweig Jexhof zum Einbau bereit liegen. Sie waren eine Naturschutzauflage, ohne die der ersehnte Radweg an der Straße nicht hätte gebaut werden dürfen. Tatsächlich wirkten die Bauteile doch ziemlich groß, sagte Märkl und Landrat Karmasin versprach, sich bis zur nächsten Sitzung entsprechend zu erkundigen.

Weil „Presse“ von „Pressieren“ kommt, hat das Tagblatt am Mittwoch schon nachgefragt: Sind die Tunel überdimensioniert? Wie ein Sprecher des zuständigen Amts erklärte, seien die Tunnelgrößen genormt. Je länger ein Tunnel ist, desto höher muss er sein. Die hier benötigten Teile hätten eine lichte Weite von 100 auf 60 Zentimetern. Natürlich wirkten sie massiv, sagte der Sprecher. Sie verschwinden aber ja unter der Straße – heute soll der Einbau beginnen– und sind dann nicht mehr sichtbar. Außer für die Kröten.

Die Höhenregel hat übrigens einen Grund: Die Tiere wollen bei ihrer Wanderung zu den Laichplätzen das Licht am Ende des Tunnels sehen, wie der Sprecher erklärte. Wenn die Tunnel zu niedrig wären, würden die Kröten sie nicht benutzen und der ganze Aufwand wäre umsonst. Selbst unter uns alten Krötentunnel-Experten gilt hier also die Feststellung: Wieder mal was gelernt. (st)

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