In Schöngeising werden neue Halteverbote verhängt.

An neuralgischen Punkten

Schöngeising: neue Halteverbote beschlossen

Schöngeising – Enge zugeparkte Straßen machen nicht nur Autofahrern das Leben schwer, sie behindern unter Umständen auch Rettungseinsätze. Deshalb werden in Schöngeising an einigen neuralgischen Punkten Halteverbote verhängt.

Die Gerhart-Hauptmann-Straße und die Kirchstraße werden jeweils zur Halteverbots-Zone erklärt. Hier darf in Zukunft auf allen öffentlichen Verkehrsflächen – sprich Fahrbahn und Seitenstreifen – nur noch zum Ein- und Aussteigen oder zum Be- und Entladen gehalten werden, beziehungsweise für maximal drei Minuten. Im Wendehammer der Gerhart-Hauptmann-Straße werden zwei Parkplätze ausgewiesen. In Bezug auf die Kirchstraße wies Bürgermeister Thomas Totzauer (FW) darauf hin, dass für die Besucher von Kirche, Pfarrheim und Friedhof genügend Stellplätze an der Amper zur Verfügung stehen.

Ein absolutes Halteverbot wird an der Holzhauser Straße verhängt, und zwar ortseinwärts auf der rechten Seite. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite sollen Holzpfosten aufgestellt werden, damit auch hier keine Fahrzeuge mehr abgestellt werden können. Im Bereich der langgezogenen Kurve sei es aufgrund parkender Autos bereits zu einem Unfall gekommen, wie Totzauer berichtete.

Die Stichwege an der Rothschwaiger Straße werden zum verkehrsberuhigten Bereich, die bisherigen Vorfahrtsschilder sollen verschwinden. An der Ecke Von-Hundt- und Scherrerstraße wird die Rechts-vor-Links-Regelung eingeführt.

Kopfzerbrechen bereitet der Gemeinde nach wie vor die Äußere Rothschwaiger Straße, die seit ihrer Umwidmung gar keine Straße mehr ist, sondern ein Feldweg. Sie wird von einigen Anwohnern berechtigterweise genutzt – von anderen aber als „Teststrecke“ (Totzauer) oder als Zufahrt zur B 471, was beides nicht gewollt ist. (os)

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