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Die Gemeinde nimmt einiges Geld in die Hand.

Schöngeising

Ein historischer Moment: Der Plan fürs Gemeinschaftshaus steht

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In der letzten Sitzung des Jahres hat der Gemeinderat das Gemeinschaftshaus auf den Weg gebracht. Mit einer Gegenstimme wurde die vorliegende Planung angenommen.

Schöngeising – Anfang Januar soll sie beim Landratsamt eingereicht werden. Die Gemeinde hofft auf eine Baugenehmigung im Spätsommer 2020 und eine Fertigstellung des Gebäudes im Laufe des Jahres 2022. Damit nimmt ein Projekt Gestalt an, auf das viele Bürger in Schöngeising seit Jahrzehnten warten.

Nach vielen Beratungen im sogenannten Gemeinschaftshaus-Ausschuss und Gemeinderat sowie Gesprächen mit den Vereinen zeigte sich Bürgermeister Thomas Totzauer (Freie Wähler/FW) zufrieden mit der Planung und optimistisch im Hinblick auf die Umsetzung. Die Rahmenbedingungen seien „erheblich besser“ als je zuvor. „Ich gehe davon aus, dass das Projekt finanzierbar und leistbar ist.“

Gabriele Kuhnke (CSU) sprach von einem historischen Moment, auch wenn sie angesichts der Folgekosten noch Diskussionen auf die Gemeinde zukommen sieht. Lediglich Christian Sandmayr (FW) wollte seine Kollegen bremsen. Man solle das Projekt nicht drei Monate vor der Kommunalwahl „übers Knie brechen“, sondern die Entscheidung doch dem neuen Gemeinderat überlassen.

Damit verschenke man fast ein weiteres halbes Jahr, kritisierte Eva Gauck (SPD) – denn die neue Sitzungsperiode startet erst im Mai. Totzauer plädierte dafür, „jetzt mutig zu sein“. Sein Fraktionskollege Thomas Betz lobte die Planung als „etwas Großartiges für Schöngeising“, das endlich einen Rahmen für Vereine und Veranstaltungen biete. 

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