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Eine Frau und zwei Männer stehen im Verdacht, einen Fahrkartenautomaten in Schöngeising aufgebrochen zu haben.

Rucksack mit Werkzeug gefunden

Trio bricht Fahrkartenautomat auf - als die Polizei kommt, wollen sie in S-Bahn steigen

Am S-Bahnhof Schöngeising haben drei Personen versucht, einen Fahrkartenautomaten aufzubrechen. Die Polizei konnte das Trio schnappen.

Schöngeising - Am späten Montagabend um 23 Uhr meldete die Bahn, dass in Schöngeising ein Automat aufgebrochen worden sei. Durch Hebelwirkungen und Flexarbeiten sei der Automat unbrauchbar gemacht worden, stellten Bundespolizisten vor Ort fest. Die Geldkassette war noch verschlossen. Weiterhin trafen die Bundespolizisten vor Ort auf eine 33-jährige Österreicherin, einen 44-jährigen sowie einen 33-jährigen Deutschen, die in eine gerade einfahrende S-Bahn steigen wollten.

Trio bricht Fahrkartenautomat in Schöngeising auf: Werkzeug im Rucksack

Die Polizei fand einen Rucksack mit dem möglichen Tatwerkzeug.

Alle drei hatten Spuren an den Händen und der Kleidung, die auf die Tat hindeuteten. Auch verwickelten sie sich in Widersprüche. In der Umgebung fanden die Bundespolizisten einen Rucksack mit Aufbruchswerkzeug, was den Tatverdacht weiter erhärtete. Die drei bereits Polizeibekannten wurden festgenommen; das mutmaßliche Tatwerkzeug wurde sichergestellt. Bei der Personalienfeststellung der Österreicherin kam zusätzlich ein Untersuchungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft München I wegen Missachtung der Führungsaufsicht zu Tage.

Auf der Dienststelle am Hauptbahnhof gab der 33-Jährige aus München die Tat zu. Er gab auch eine Wohnadresse an. Wie sich herausstellten, leben dort aber andere Personen. Bei einer Identitätsfeststellung wurde bei einer 34-jährigen Polin ein Vollstreckungshaftbefehl wegen Erschleichen von Leistungen festgestellt. Sie konnte den geforderten Betrag in Höhe von 1673,50 Euro jedoch bezahlen und so eine Freiheitsstrafe von 40 Tagen abwenden.

Die drei Tatverdächtigen werden am Mittwoch dem Haftrichter vorgeführt. Die Ermittlungen wurden wegen des besonders schweren Fall des Diebstahls und gemeinschädlicher Sachbeschädigung eingeleitet. Die Schadenshöhe ist noch Gegenstand der Ermittlungen.

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