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Vollen Einsatz zeigten die Amperzwerge beim Spatenstich für das Kinderhaus

Erweiterung beginnt

Spatenstich: Die Amperzwerge wachsen

Noch gibt es in Schöngeising nur den Kindergarten Amperzwerge. Doch das ändert sich: Der Startschuss zur Erweiterung eines Kinderhauses, also inklusive Krippe, ist gefallen. Die Mädchen und Buben griffen für das Zwei-Millionen-Euro-Projekt höchstpersönlich zu den Schaufeln.

Schöngeising Es war schon aufregend für die Kinder, dass sie sich direkt neben dem großen Bagger aufstellen durften. „Eigentlich geht das ja gar nicht, dass wir auf der Baustelle schaufeln“, sagte eines der Mädchen mit dem Brustton der Überzeugung. Zur Feier des Tages wurde aber eine Ausnahme gemacht. Und so schaufelten die Kinder mit Begeisterung für ihr künftiges Kinderhaus.

„Neben einer Krippe entstehen ein neues Büro für die Leitung, eine Küche mit Speiseraum und ein Multifunktionsraum“, erklärte Schöngeisings Bürgermeister Thomas Totzauer am Rande des Spatenstichs. Auch der Eingang zum Kinderhaus wird zum Erweiterungsbau verlegt.

Vor allem über den Speiseraum dürften sich die Kindergärtnerinnen und ihre Schützlinge freuen. Derzeit werden die Mahlzeiten nämlich in den Gruppenräumen eingenommen.

Knapp ein Jahr Bauzeit ist für das Projekt veranschlagt. „Die Übergabe soll im März 2018 erfolgen“, sagte Totzauer. Dann können die Krippenkinder aus ihrem derzeitigen Provisorium im Keller des Kindergartens in ihre neuen Räume umziehen. Und auch der Garten des Kindergartens ist dann wieder nutzbar. Zur Zeit ist er gesperrt, weil der Aufenthalt unter dem Schwenkarm des Krans zu gefährlich wäre.

Knapp zwei Millionen Euro muss die Gemeinde für die Erweiterung berappen. Trotz aller Einsparversuche seitens des Gemeinderates konnten diese Kosten nicht mehr entscheidend gesenkt werden. „Aber wir bekommen eine ordentliche staatliche Förderung“, so Totzauer. 577 000 Euro hat die Regierung an Zuschüssen zugesagt.

Während die Kinder im Vordergrund mit ihren kleinen Spielplatzschaufeln den Spatenstich vornahmen, arbeiteten im Hintergrund schon die richtigen Bagger. Schließlich ist ein strammer Zeitplan vorgesehen. Noch im August sollen Mauerwerk samt Heizungs-, Lüftungs-, Sanitär- und Elektroarbeiten abgeschlossen sein. Ab September beginnt dann der Innenausbau. Spätestens ab kommendem Frühjahr müssen sich die Kinder dann keine Gedanken mehr über irgendwelche Baustellenverbote machen. Dann dürfen die Kleinen ganz offiziell auf das Areal – und zwar bereits in den fertigen Räumen. (ad)

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