Schön spielen in Schöngeising

Kindern werden Spielplatz-Wünsche erfüllt

Schöngeising - Nach einem Workshop mit Bürgermeister Totzauer sollen die Ideen der Kinder und Jugendliche Realität werden. Im Herbst geht's los. 

Die örtlichen Spielplätze sollen attraktiver werden – das wünschten sich die jüngsten Schöngeisinger beim Kinder- und Jugend-Workshop im Januar von Bürgermeister Thomas Totzauer (Freie Wähler). Der nahm sich das Anliegen zu Herzen, und nun lässt die Gemeinde Taten folgen.

In den kommenden Wochen und Monaten wird der Spielplatz an der Von-Hundt-Straße umgestaltet und aufgepeppt. Totzauer stellte im Gemeinderat kürzlich die von Landschaftsarchitekt Max-Joseph Kronenbitter entworfene Planung vor. Demnach soll der Hang auf dem Gelände abgeflacht werden, damit Platz für ein Spielhäuschen entsteht. Dieses wird mit einer neuen Rutsche kombiniert. „Die alte rostige Blechrutsche wird entfernt“, kündigte Totzauer an.

Der Renner dürfte eine 25 Meter lange Seilbahn werden, die ebenfalls am Hang installiert wird. „Das war der große Wunsch der Kinder.“

Vom Kindergarten- bis ins Grundschulalter soll der Spielplatz Attraktionen bereithalten. Deshalb gibt es einerseits Wipptiere und einen Sandkasten für die Kleinsten, andererseits wird eine Tischtennisplatte für die Größeren aufgestellt. Auch dieses Anliegen sei im Rahmen des Kinderworkshops aufgetaucht, berichtete Totzauer. Für die Eltern werden Sitzgelegenheiten aufgestellt. Ein Teil des Geländes soll einen Plattenbelag bekommen.

Vier neue Schaukeln für alle Altersstufen hat die Gemeinde bereits angeschafft. Zwei davon sollen sofort montiert werden, die anderen im Laufe der Sommerferien. Kletternetz und Karussell aus dem Bestand bleiben erhalten, werden aber versetzt. Auf Vorschlag von Gabriele Kuhnke (CSU) will Totzauer auch noch Angebote für ein ebenerdiges Bodentrampolin einholen. Die Gemeinde hofft, dass im September die Aufträge vergeben werden können und die Bauarbeiten noch im Herbst stattfinden.

Mit Glück werde die Zeit reichen, um vom Bauhof Rasen ansäen zu lassen. Ansonsten will Totzauer auf Rollrasen zurückgreifen, denn er möchte die komplette Maßnahme noch vor dem Winter abgeschlossen wissen.

Bedenken wegen möglicher Lärmentwicklung durch die Seilbahn und die Tischtennisplatte wies der Rathauschef zurück. Wenn auf dem Spielplatz Kinder herumtoben, dürfe man das ruhig auch hören. Das Gelände soll auch während der Umbauarbeiten weitgehend nutzbar bleiben. Für die Maßnahme rechnet die Gemeinde mit Kosten von rund 30 000 Euro.

von Ulrike Osman

Rubriklistenbild: © dpa

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