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Der Mercedes unter den Heißwassergeräten: Im Landkreis Miesbach hat der Maschinenring im Jahr 2016 dieses Heißwassergerät angeschafft. Es kostete um die 200 000 Euro.

Heißwassergerät

Verzicht auf Glyphosat: Schöngeising sagt Unkraut trotzdem den Kampf an

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Biologische Mittel, Heißwasser oder Stahlbürste – die Gemeinde sucht nach der optimalen Möglichkeit, das Unkraut von den Straßen zu entfernen. Auf Antrag der SPD wurde beschlossen, Geld für ein Heißwassergerät in den Haushalt einzustellen.

Schöngeising –  Über die Anschaffung soll aber erst nach einer Vorführung oder Testphase entschieden werden. Das hat seinen Grund – die Geräte zur thermischen Unkrautvernichtung sind teuer. Je nach Ausführung kosten sie zwischen 10 000 und 28 000 Euro. Bei dieser Methode rinnt aus dem Gerät kochendes Wasser auf das Unkraut und tötet es wurzeltief ab. Hintergrund ist der Wunsch, auf Glyphosat zu verzichten.

Bis den Löwenzahn den Geist aufgibt

Ob das allerdings auf einen Schlag passiert, bezweifelte Vize-Bürgermeister Hartmut Knobloch (Freie Wähler/FW). Nach seinen Informationen brauche es drei bis vier Behandlungen, „bis der Löwenzahn den Geist aufgibt“. Der Aufwand sei also beträchtlich.

Die Alternativen vermochten jedoch nicht zu überzeugen. Biologisch abbaubare Unkrautvernichter behagten einigen im Gremium nicht, zumal dafür ein Bauhofmitarbeiter einen Sachkundenachweis erwerben müsste. Und eine an den Rasentrimmer angebrachte Stahlbürste würde nur oberflächlich reinigen, ohne die Wurzeln der Unkräuter zu erfassen. Schließlich fand die Heißwassermethode den meisten Zuspruch.

An Bürger verleihen

„Die 10 000 Euro wären gut angelegt“, fand Thomas Braumiller (CSU). Da das Gerät nur wenige Male im Jahr gebraucht werde, könne man es eventuell in der Zwischenzeit gegen eine Gebühr an Bürger verleihen. Wilhelm Hörger (FW) schlug vor, einen Praxistest zu machen, um Aufwand und Erfolg besser beurteilen zu können. „Vielleicht können wir ein Gerät mieten oder ein Vorführgerät bekommen.“

Auf Vorschlag von Gabriele Kuhnke (CSU) sollen außerdem die Erfahrungen anderer Nutzer abgefragt werden. Laut SPD-Fraktion wird das System unter anderem in Herrsching und München eingesetzt. 

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