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Robert Klein ist im Alter von 61 Jahren verstorben. 

Nachruf

Sein Lächeln wird in seinem Heimatort vermisst

Sein Tod kam plötzlich: Schon mit 61 Jahren ist Robert Klein aus Grafrath verstorben. Um ihn trauern nicht nur seine Familie, sondern auch zahlreiche Freunde und Wegbegleiter.

Grafrath – Den gebürtigen Münchner hatte es 1991 nach Grafrath verschlagen. Der Umzug von der Stadt aufs Land ist Robert Klein leicht gefallen. Dank seiner ganz eigenen, aber charmanten und hilfsbereiten Art hat er sich schnell ins dörfliche Leben integriert. Grafrath wurde bald zu seiner zweiten Heimat. Dass so ein Wechsel von der Stadt aufs Land keineswegs leicht ist, weiß sein langjähriger Freund Karl-Erich Heilig. Drei Jahre nach Robert Klein zog auch er nach Grafrath. „Robert war am Anfang quasi mein erster Kontakt zu einem Einheimischen“, erinnert sich Heilig. „Doch er hat mir ganz unkompliziert geholfen, zum Beispiel bei einem Problem mit meinem Telefonanschluss.“

Für den ehemaligen Telekom-Mitarbeiter war es natürlich ein Leichtes, das in Ordnung zu bringen. Deshalb schätzte Heilig die Hilfsbereitschaft seines Freundes. „Das ist etwas, das ihn bis zu seinem Tod ausgezeichnet hat“, sagt er. Dennoch habe er sich damit nie in den Vordergrund gestellt. „Er war ruhig und besonnen und lebte eher zurückgezogen“, sagt Karl-Erich Heilig. Sein Freund habe klare Vorstellungen von seinem Leben und von der Welt gehabt.

Seine Freude hatte Robert Klein an technischen Problemen fast aller Art. Ihnen ging er gern und akribisch auf den Grund. „In seiner Werkzeugkammer hatte er auch seltene Werkzeuge, mit denen er in Notfällen zu Hilfe eilte.“ Auch wenn spät nachts noch bei ihm Licht brannte, konnten Freunde bei ihm anklopfen und wurden stets herzlich willkommen geheißen. Denn Robert Klein war ein Nachtmensch.

Robert Kleins letzte berufliche Station war bei der Firma Media Broadcast. „Davon hat er immer viel erzählt“, sagt Karl-Erich Heilig. Begeistert hatte er auch stets von den internationalen Sportveranstaltungen berichtet, die er so gern besuchte. Darunter das Skispringen in Oberstdorf, die Olympischen Spiele in Athen oder die Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika. Zuletzt sollte er als freier Mitarbeiter von der Fußball-WM in Brasilien berichten, doch er lehnte ab

Zuhause in Grafrath war Klein Mitglied bei der SpVgg Wildenroth, auch bei den Maibaumfreunden packte er mit an. Mit Technik und allem was mit Elektronik zu tun hatte, beschäftigte sich Robert Klein auch in seiner Freizeit. Er hatte großen Spaß am Motorrad- und Autofahren. Als er schon im Vorruhestand war, chauffierte er Behinderte einer Brucker Einrichtung. „Wenn Robert mit seiner Collie-Hündin Sissy unterwegs war, ergab sich öfter ein netter Ratsch“, sagt sein Freund. „Darüber freute er sich immer. Sein Lächeln wird mir fehlen.“  akk

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