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Ein Prosit auf den Maibaum: Mitglieder stoßen auf das zehnjährige Bestehen ihres Vereins an.

Jubiläum in Eichenau

Seit zehn Jahren stellt dieser Verein den Maibaum auf

Eichenau – Will man einen Maibaum aufstellen, muss man kräftig mit anpacken. Meist tun das die Burschenvereine. Anders in der Starzelbachgemeinde. Dort erledigt das der Maibaumverein. Der nächste weiß-blaue Stamm wird aber erst wieder 2018 in der Ortsmitte aufgestellt. Heuer allerdings ist auch ein besonderes Jahr für den Maibaumverein: Er feiert sein zehnjähriges Bestehen.

Gegründet wurde der Verein, wie könnte es anders sein, im Mai. Und zwar am 3. des Jahres 2006. Zum einen wollte man die Tradition pflegen, zum anderen das Aufstellen des Baumes nach guter alter Tradition, nämlich per Hand, vornehmen. „Aus meiner Kindheit in Neuaubing war ich das Aufstellen von Hand eben gewohnt“, erzählt Florian von Wurmb-Seibel, der erste Vorsitzende.

Beim Aufstellen war er 1996 erstmals dabei und er durfte auch an der Gestaltung des Baumes mithelfen. Und er wunderte sich, dass das Hochheben mit dem Kran erfolgte. Damals hatte der Förderverein des Pfefferminzmuseums noch alles rund um den Maibaum in seiner Hand. 2003 übernahm der Feuerwehrverein zumindest das Herrichten des Stammes.

Aktuell weist der Maibaumverein knapp 200 Mitglieder auf. Die meisten sind 25 bis 45 Jahre alt. „Nachwuchssorgen müssen wir uns nicht machen“, sagt daher Vorsitzender von Wurmb-Seibel.

Auch die fehlende Frauenquote in der Vorstandschaft sieht er gelassen. „Wir sind froh um die Damen in der Mitgliedschaft.“ Sie würden für den Verein viel leisten, obwohl sie nur rund 20 Prozent der Mitglieder stellen. Für die Führungsebene hätte sich aber noch keine beworben. Das sieht von Wurmb-Seibel „durchaus als einen gewissen Appell“.

Für die Geburtstagsfeier zum Zehnjährigen brauchte es solche Appelle nicht. Beteiligung und Begeisterung waren riesig. Besonders gut kam ein Auftritt von Volkstänzern an, da diese das Publikum miteinbezogen. Außerdem traten Goaßlschnalzer und Schuhplattler auf.

Mit gefeiert hat auch der Förderverein des Pfefferminzmuseums. „Wenn man so will, ist das unser Patenverein“, erklärt von Wurmb-Seibel. Auf die Erfahrungen der Pfefferminzler in Sachen Traditionspflege könne man immer zählen. Insbesondere Hans Kugler und Egon Ondrusch seien da sehr wertvoll.   (hk)

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