Sexueller Missbrauch: Sechs Jahre Haft

Maisach/München - Das Landgericht München II hat einen Staplerfahrer (41) aus München zu fünf Jahren und elf Monaten Haft verurteilt - wegen sexuellen Missbrauchs in Maisach.

In Anlehnung an einen vorausgegangenen „Deal“ hatte die Staatsanwältin die Obergrenze von sechs Jahren und drei Monaten, die Verteidigerin die Untergrenze von fünf Jahren und neun Monaten für den schweren sexuellen Missbrauch gefordert. Das Gericht fand sich zwischen den Anträgen ein. Der Angeklagte hatte zum Auftakt der Verhandlung gestanden - sonst hätte ihm eine noch höhere Strafe gedroht.

Der Münchner hatte sich mit der Mutter des Mädchens und dem Mädchen in einem Café in Giesing getroffen, um ihnen eine Wohnung zu vermitteln. Im Café machte er sich bereits an die Zwölfjährige heran, er soll unangenehm freundlich zu der Schülerin gewesen sein. Als er erfuhr, dass sie 50 Euro Schulden bei einer Freundin hat, nutzte er diese Information aus und bot ihr an, das Geld auszulegen.

Zur Übergabe traf man sich in Maisach, wo der Angeklagte ihr drei sexuelle Möglichkeiten nannte, wie sie das Geld zurückzahlen könne. Als das Mädchen gehen wollte, hielt sie der 41-Jährige am Arm fest und bedrohte sie, unter anderem mit dem Tode. Dann verging er sich mit der Hand in ihrer Hose. Nur durch einen Zufall - sein Handy klingelte - konnte sich das Mädchen losreißen und flüchten. (gut)

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