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Aktive des Bund Naturschutz und des Fischereivereins haben diverse Bäume Biber-fest gemacht. 

Sicher vor dem Biber: Naturschützer zäunen Bäume ein

Fürstenfeldbruck – 30 Bäume haben Aktive des Brucker Fischereivereins und der Ortsgruppe des Bund Naturschutz (BN) mit Draht eingewickelt. Der Grund: Die Stämme sollen vor den scharfen Zähnen des Biber geschützt werden. Etwa 30 Bäume haben so in Absprache mit der Unteren Naturschutzbehörde einen Mantel bekommen.

Mit dem Material, das der Bauhof zur Verfügung gestellt hatte, wurden vor allem Baumarten mit weichem Holz wie Weiden, Pappeln und Erlen, aber auch einzelne Buchen umwickelt. Weil der Biber im Winter nur noch sehr wenige Stauden und Kräuter findet, macht er sich in der kalten Jahreszeit an der Rinde zu schaffen. Doch die Mitglieder des Bund sehen die Schuld nicht bei dem Tier.

Sie weisen darauf hin, dass sich die Konflikte vermeiden ließen, wenn der Mensch dem Biber entlang der Flussarme einen naturnahen Uferstreifen überlassen würde. Dies sei in anderen Bundesländern längst gesetzlich verankert.

1966 hatte der BN ein Wiedereinbürgerungs-Projekt gestartet. Danach entwickelte sich wieder eine laut Bund gesunde Population. Mit dem Biber sei eine „zentrale Schlüsselart“ an die Gewässer zurückgekehrt. Denn der Biber schaffe Feuchtbiotope für seltene Pflanzen- und Tierarten. Zahlreiche Amphibien, Fischarten, Libellen, und weitere Tiere fänden in Biberrevieren neue Ausbreitungsmöglichkeiten. Außerdem leiste der Biber einen wertvollen Beitrag zum Hochwasserschutz. Wissenschaftliche Untersuchungen würden den Nutzen des Bibers für die Erhaltung der Biodiversität zeigen. Letztlich sei der gesamtwirtschaftliche Nutzen größer als der Einzelschaden in Land,- Forst,- und Teichwirtschaft.  

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