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Mit der Kamera unterwegs: Tagblatt-Reporter Marco Gierschewski studiert Fotodesign an der Hochschule in München.

Leseraktion

Die sieben wichtigsten Tipps für schöne Schneefotos

Landkreis – Bitter kalt ist es draußen. Doch die verschneite Landschaft zeigt sich von ihrer schönsten Seite. Hobbyfotografen sind jetzt fleißig unterwegs. Das Tagblatt startet deshalb eine Aktion.

Leser können ihre Bilder schicken. Die besten werden in der Heimatzeitung veröffentlicht. Weil das Fotografieren im Winter so seine eigenen Tücken hat, gibt es zum Start der Aktion sieben Tipps von Tagblatt-Reporter Marco Gierschewski.

1. Die Handschuhe

Zum Fotografieren müssen Sie die Hände warm halten. Wer mit dem Handy oder einer Kamera mit Touch Display Bilder macht, sollte spezielle Handschuhe mit Touchscreen-freundlichen Fingerspitzen tragen. So muss er nicht ständig die Handschuhe ausziehen. Für den Umgang mit einer Spiegelreflexkamera empfehlen sich dünne und flexible Handschuhe, mit denen man die Knöpfe bedienen kann.

2. Der Akku

Denken Sie immer daran, ausreichend Reserveakkus einzupacken. In der Kälte versagen Batterien früher ihren Dienst als sonst. Fotografieren Sie mit ihrem Smartphone, bieten sich für die kalte Jahreszeit so genannte Power Banks an. Diese externen Akkus schließen Sie an ihr Handy an und können es so mehrmals wieder aufladen – je nach Leistungsfähigkeit der Power Bank.

3. Der Blitz

Blitzen im Schnee ist ein zweischneidiges Schwert. Zwar hilft der Blitz auch unter Tags oft beim Aufhellen von harten Schatten, zum Beispiel in Gesichtern. Der Schnee kann ihn aber auch stark reflektieren. Die Bilder sind dann überbelichtet. Mein Trick: Nehmen Sie, um auf der sicheren Seite zu sein, zwei Bilder auf – eines mit und eines ohne Blitz. Daheim im Warmen können sie sich dann das bessere aussuchen.

4. Belichtung

Die automatische Belichtungsmessung der Kameras kann im Winter bei Schnee durch die sehr helle Umgebung falsche Ergebnisse liefern. Wollen Sie zum Beispiel einen Menschen korrekt belichten, der auf einem verschneiten Skihang steht, kann es passieren, dass die Kamera, die das Umgebungslicht misst, den Menschen stark unterbelichtet, um den Schnee korrekt darzustellen. Die meisten Kameras und auch Smartphones erlauben Ihnen aber eine Korrektur der Belichtung. Machen Sie einen Testschuss, überprüfen Sie die Belichtung auf dem Display und nehmen dann gegebenenfalls noch eigene Einstellungen vor.

5. Bedeckter Himmel

Bewölkter, grauer Himmel lässt selbst die schönsten Landschaften oft schmutzig und kontrastarm wirken. Sie können dem mit einer bewussten Überbelichtung entgegen wirken. Damit strahlt die Landschaft auf dem Foto auch wieder so, wie Sie sie mit ihren Augen wahrnehmen. Außerdem bietet sich bewölkter Himmel für Detailfotos an. Gehen Sie nahe ran und schauen Sie sich vielleicht die Struktur von Eis an oder beobachten Sie die Grashalme, die aus der Schneedecke hervor stehen. Daraus ergeben sich oft sehr schöne und kreative Kompositionen. Bewölkte Tage eignen sich auch für Portraits. Wolken wirken wie eine Softbox, sie zaubern ein sehr sanftes Licht auf Gesichter.

6. Sonnenschein

Bei Sonnenschein und blauem Himmel wirken Schneelandschaften natürlich besonders schön. Doch bei diesen Bedingungen zu fotografieren ist schwierig. Pralle Mittagssonne in Kombination mit Schnee kann zu unwahrscheinlich grellem Licht führen. Auch hier wirkt der Schnee als Reflektor. Resultat: Die Schatten sind besonders hart, Menschen kneifen automatisch die Augen zusammen. Ziehen Sie also um in den Schatten oder schaffen Sie mit einer Sonnenbrille abhilfe.

7. Das Motiv

Bilder werden umso spannender, wenn sie eine Geschichte erzählen. Eine malerische Winterlandschaft etwa bekommt einen besonderen Reiz, wenn Kinder darin einen Schneemann bauen oder ein Hund im Tiefschnee herumtollt. Mein persönlicher Trick: Nehmen Sie Freunde oder Verwandte auf Fototouren mit. Dann haben Sie immer ein Model dabei. Scheuen Sie sich nicht davor, Ihre Lieben häufig zu fotografieren. Wenn dabei schöne Fotos herauskommen, freuen sich alle darüber.

Schicken Sie uns Ihre Winterfotos!

Schicken sie ihre Winterfotos (höchstens fünf) in einer E-Mail, am besten als jpg-Anhang. Bitte auf eine gute Auflösung achten. Die E-Mail muss Vor- und Familiennamen des Fotografen enthalten und den Ort, wo das Bild entstanden ist. Zusatzinformationen sind willkommen. Sind auf dem Foto Personen zu sehen, sollte auch mitgeteilt werden, wer das ist. Die E-Mail-Adresse lautet: redaktion@ffb-tagblatt.de. In der Betreffzeile das Stichwort Winterfotos angeben. Einsendeschluss ist der 30. Januar.

Marco Gierschewski

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