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Dicht an dicht gedrängt standen die fast 9000 Besucher des Puls-Festivals in Kaltenberg vor der Bühne. Mehr als 60 Bands heizten ihnen zusätzlich ein.

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So war das Puls-Festival in Kaltenberg

Schloss Kaltenberg und das Puls Open Air –eigentlich gehört beides schon jetzt fest zusammen. Zum dritten Mal feierten tausende Besucher ein Wochenende lang zur Musik von über 60 Bands.

Kaltenberg – Eine Band, die im breitesten Steirisch von der Südsee singt und dazu der Münchner Kneipenchor, der mit rund 50 Mitgliedern auf der Bühne steht – Kombinationen wie diese sieht man auf dem Puls Open Air öfter. Nach inzwischen drei Auflagen ist es als regionales Festival bekannt und etabliert.

Regensburg, Cham, Wolfratshausen: Die Autoschilder, der zumeist jungen Besucher zeigen, dass nicht nur München und Umgebung Einzugsgebiet ist, sondern dass ganz Bayern das Puls im Kalender stehen hat. Neben der österreichischen Band Granada beispielsweise versammelte das Puls wieder eine Mischung aus bekannten und unbekannten Namen. Mehr als 60 Bands und Künstler traten das ganze Wochenende über auf.

Auf den Weg zur Bühne machten sich diese Besucher. In Shorts und T-Shirts genossen sie das schöne Wetter.

Einer der Headliner, der Rapper Trettmann, musste am Freitagabend aber länger als eigentlich geplant warten. Er durfte erst mit Verspätung auf die große Bühne in der Kaltenberger Arena. Wegen einer Unwetterwarnung unterbrachen die Veranstalter kurz den Betrieb, das befürchtete Gewitter blieb aber aus. Dafür regnete es Samstagnacht, als die Band Kraftklub das Festival beschloss. Den meisten Besuchern machte das jedoch nichts aus.

Deren Zahl war im Vergleich zum vergangenen Jahr wieder gewachsen: 9000 Tickets wurden verkauft. „Wir wollten zwar noch ein bisschen mehr“, sagt Julia Perz, Pressesprecherin bei Puls. Trotzdem ist das Organisations-Team glücklich mit ihrem Festival. „Es war wunderschön, alle waren happy“, sagt Perz, die auch zu einem Testlauf, der dieses Jahr stattfand, ein gutes Resümee ziehen kann. Das Puls-Team hatte das erste Mal Workshops angeboten. „Wir machen das auf jeden Fall noch mal, die meisten waren richtig gut besetzt“, sagt Perz.

Ein Zelt reiht sich an das andere. Wer nicht gerade der Musik lauschte, feierte hier unter Gleichgesinnten.

Zwei Neuerungen, die Fragen und Diskussionen bei den Besuchern auslösten, hatten mit den Bändern an ihren Armen zu tun. Dort war ein Chip befestigt, der beim Betreten und Verlassen des Festivalgeländes gescannt wurde. Das sei ein Monitoring, um den Besucherfluss besser verfolgen und überwachen zu können, so Perz. Personenbezogene Daten seien nicht erfasst worden. Außerdem konnte man mit dem Chip auf dem Festival bargeldlos bezahlen.

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Nach der Veranstaltung ärgerten sich einige Besucher in den sozialen Netzwerken: Wenn man bei der Abreise das Rest-Guthaben in Bargeld umtauschen wollte, wurde eine Gebühr fällig.

Fabian Dilger

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