Florian Weber bei einer Versteigerung im Oktober 2016.

Realsatire

Spaß-Kandidat wird von Piraten nicht nominiert

Fürstenfeldbruck - Die Piraten werden Florian Weber (Die Partei) nicht zu ihrem OB-Kandidaten küren. Weber denkt nun daran, Unterschriften zu sammeln, um so doch noch zur Satire-Kandidatur zu gelangen.

Die (wenigen) Piraten seien in der Frage, ob sie Weber nominieren wollen, gespalten gewesen, berichtete Andreas Ströhle, der für die Partei im Stadtrat sitzt. Weil es kein klares Ja gegeben habe, sei letztlich die Entscheidung gefallen, keine Aufstellungsversammlung anzuberaumen. Damit hat Weber – er gehört im Stadtrat der BBV-Fraktion an – keine Chancemehr, auf diesen Weg zur OB-Kandidatur zu gelangen.

Will er seine satirische Bewerbung für die Partei „Die Partei“ trotzdem durchziehen, dann müsste er (wie der parteifreie Thomas Lutzeier) Unterstützer-Unterschriften sammeln. Dies zu tun, sei im Moment der Plan, sagte Weber am Freitag. Für Montag, 13. Februar, will er um 19 Uhr im Unterhaus eine Versammlung anberaumen. Hier bräuchte er zunächst zehn Unterschriften. Bekommt er diese, dann müssten 215 Unterstützer ins Rathaus marschieren und für Webers Kandidatur unterschreiben. Auf dem Weg zur OB-Bewerbung vertraue er auf die Unterstützung seiner Untertanen, schmunzelte Weber, der auch Vorsitzender der Ortsgruppe der Satire-Partei „Die Partei“ ist. 

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