Neue Genossen im Vorstand (v.l.): Michael Gumtau, Gertrud Merkert, Christian Sachs, Jutta Brenguier. Vorsitzender Martin Eberl und Bertram Fiedler sind schon länger dabei. foto: kürzl

SPD-Vorsitzender kritisiert fehlendes Engagement auf Kreisebene

Eichenau - Mit einem leicht veränderten und um zwei Mitglieder erweiterten Vorstand geht der SPD-Ortsverein in die nächsten zwei Jahre.

Martin Eberl wurde als Vorsitzender ebenso bestätigt wie seine beiden Stellvertreter Gabriele Riehl und Andreas Knipping. Auch Kassier Erwin Weiß bleibt im Amt. Als neuer Schriftführer wurde Christian Sachs gewählt, der vor zwei Jahren aus Gröbenzell nach Eichenau zog.

Da man eine engere Bindung zwischen Ortsverein und Gemeinderatsfraktion schaffen will, wurde die Zahl der Beisitzer erhöht. Statt vier gibt es nun sechs. Darunter sind auch vier neue, wenn auch in SPD-Kreisen bekannte Gesichter: Jutta Brenguier und Bertram Fiedler sowie die Gemeinderäte Gertrud Merkert und Michael Gumtau. Die beiden weiteren Beisitzer sind wie bisher Renate Morjan und Reinhold Storch.

Für die kommenden zwei Jahre will die örtliche SPD vor allem zeigen, dass sie eigenständige Positionen hat, auch wenn sie sich gemeinsam mit den anderen Gemeinderatsfraktionen gegen die Olchinger Südwestumgehung stark macht. Eberl rügte auch das Verhalten der örtlichen CSU. Sie müsse sich beim Landesvorstand, der den Bau der Umgehung befürwortet, stärker gegen die Trasse einsetzten. Sie müsse dort entschlossener auftreten.

Ähnliches gelte auch beim Thema Kreisumlage. Die CSU im Gemeinderat beklage einerseits die zu hohe Belastung für die Kommune, schweige aber andererseits im Kreistag weitgehend. In diesem Zusammenhang wies Eberl darauf hin, dass insgesamt zu wenig Eichenauer im Kreisgremium vertreten seien. „Die Eichenauer sind bei der Kreistagswahl sehr unpatriotisch“, sagte dazu Eberl.

Keinerlei Kritik kam wegen des auf Sparflamme gehaltenen Bürgermeisterwahlkampfes im vergangenen Jahr. Allerdings musste Kassier Weiß eingestehen, dass wegen des Rückzuges der eigenen Kandidatin eine Broschüre umsonst gedruckt worden und deshalb ein Verlust von 1200 Euro zu verzeichnen gewesen war. In Hinblick auf seine Mitglieder ist der Ortsverein mit 81 Genossen weitgehend stabil geblieben. hk

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