Spielplatz soll Bauland werden

Türkenfeld - Er wird nicht gut angenommen: Deshalb soll der Spielplatz an der Weißenhornstraße möglicherweise aufgelöst und in ein Baugrundstück verwandelt werden.

Er werde nicht mehr angenommen, wie Bürgermeister Pius Keller (CSU) im Gemeindrat sagte. Das Landratsamt habe signalisiert, dass eine Nutzungsänderung in Bauland möglich sei. Der Verkaufserlös könne in die Aufwertung der übrigen Spielflächen im Dorf gesteckt werden.

Wie berichtet, hatte die Gemeinde Ende letzten Jahres einige marode Spielgeräte auf mehreren Anlagen sperren müssen, unter anderem die Seilbahn an der Kreuzstraße und eine große Schaukel am Gollenberg. Die Balken der Seilbahn sind angemodert, die der Schaukel von einem Pilzbefall betroffen. Auch sonst fehlt es nach den Worten Martina Uhlemanns (Freie Wähler) „an allen Ecken und Enden“.

Nicht immer gehe es um große Anschaffungen, sondern zum Beispiel um Sitzbänke und Aufkiesungen. Im Altdorf fehle noch ein Spielplatz, merkte Sabeeka Gangjee-Well (Dorfgemeinschaft) an. Man könne aber auch darüber nachdenken, einen großen zentralen Abenteuerspielplatz zu schaffen statt mehrere kleine zu unterhalten. Uhlemann gab zu bedenken, dass dies weitere Wege bedeuten würde, was gerade für kleine Kinder schwierig sei.

„Jedes Mal, wenn irgendwo ein paar Häuser entstehen, verlangt das Landratsamt, dass wir einen Spielplatz bauen“, kritisierte Robert Müller (DG). „So haben wir viele kleine, aber keinen gescheiten.“ Der Gemeinderat wird das Thema auf jeden Fall weiter behandeln. (os)

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