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Hier soll künftig trainiert werden: Der Fitnessparcours soll rund um den Marthabräuweiher entstehen.

Am Marthabräuweiher

Stadt bekommt Fitnessparcours

Fürstenfeldbruck – Mehr Sport in der Stadt: Das soll durch einen Bewegungsparcours mit entsprechenden Geräten möglich werden. Nach längerer Vorlaufzeit hat man sich nun auch auf einen Standort geeinigt: Die Gegend rund um den Marthabräuweiher.

Einige Male hatte Herbert Thoma, ehemaliger Sportbeirat, nachhaken müssen, bis die Idee des 2014 beschlossenen Parcours weiterverfolgt wurde. Aber nun steht die Entscheidung fest: Auf dem Gelände rund um den Marthabräuweiher sollen verschiedene Geräte aufgestellt werden, mit denen Besucher den gesamten Körper trainieren können.

Welche Geräte wo genau aufgestellt werden, muss noch entschieden werden. Eine Landschaftsarchitektin soll sich das Areal ansehen und feststellen, an welchem Platz welche Trainingseinheit Sinn macht. Auch welche Outdoor-Fitnessgeräte genau angeschafft werden, ist noch unklar.

Massagegerät und Beintrainer

Eine Firma hat aber bereits einen ganzen Katalog an Vorschlägen geliefert. Beispielsweise könnten an einer Stelle ein Rückentrainer und ein Massagegerät für Hände, Arme und Beine ihren Platz finden. Auf einer anderen Fläche könnte eine Station für Bauch und Rücken, ein Beintrainer und ein Rudergerät installiert werden.

Kosten übernehmen Sponsoren

Die Kosten für die Geräte – so hoffen die Verantwortlichen bei der Stadt – könnten Sponsoren übernehmen. Im Gegenzug würde der Name der betreffenden Firma auffällig auf einem Schild platziert, das zusätzlich die Anleitung für das jeweilige Gerät enthält. Die Akquise der Unternehmen läuft bereits. Für die restlichen Arbeiten sind im Haushalt in diesem Jahr 50 000 Euro eingestellt.

Areal am besten geeignet

Bevor man sich über Geräte Gedanken machen konnte, musste das Areal aber bewertet werden. Begutachtet wurden Kriterien wie Gelände, Umgebung, Parksituation und Erreichbarkeit. Dabei gab es durchaus kritische Stimmen zur Weiher-Fläche. Axel Lämmle (SPD) fand etwa, das Areal liege nicht zentral genug für einen solchen Parcours. Es sei am Rand des städtischen Gebiets mit wenig Wohnbebauung. Vor allem für die Brucker im Westen sei das Gebiet schwer zu erreichen. Die SPD hielt deswegen einen Standort weiter westlich für die bessere Lösung.

Die meisten Stadtrats-Kollegen teilten diese Ansicht allerdings nicht. „Fußläufig gut erreichbar“, sei die Gegend um den Weiher, urteilte BBV-Stadträtin Irene Weinberg. Außerdem seien viele Seniorenheime im weiteren Umfeld angesiedelt. Weinberg konnte sich die Bewohner sehr gut als künftige Nutzer vorstellen. Sportreferent Erich Raff (CSU) bekräftigte diese Ansicht. Der Marthabräuweiher sei zudem umgeben von Kindergärten, Schulen und dem Naherholungsgebiet Emmeringer Hölzl. „Damit ist das Gebiet gut in die städtische Struktur eingebunden.“

Und das sei ein wichtiger Aspekt. Denn schließlich solle dort nicht nur Sport getrieben werden. Der neue Parcours soll vor allem ein Treffpunkt für alle Bürger werden. Wegen der Lage – und wegen baulicher Schwierigkeiten – wurde auch ein möglicher Standort nahe des Minigolf-Platzes ausgeschlossen. Der Vorschlag von Alexa Zierl (Grüne), die Fläche für einen zweiten solchen Bewegungsparcours zu prüfen, wurde allerdings nicht weiterverfolgt.

Fabian Dilger

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