Stadt muss Kindergartenplätze schaffen

Fürstenfeldbruck - Kinderboom in Fürstenfeldbruck: Im vergangenen Jahr sind mehr Familien zu- als weggezogen. Während sich der Neubau von Krippen bezahlt macht, fehlen plötzlich Kindergartenplätze.

43 Mädchen und Buben im Alter bis zu zehn Jahren leben jetzt mehr als 2013 in der Kreisstadt. Laut Rathaus-Sachbearbeiter Nikoll Paluca liegt dies auch an den Neubaugebieten und am Zuzug von Flüchtlingen. Dies würde sich vor allem auf den Kindergartenbereich auswirken.

Im Kindergartenbereich ist die Situation angespannt. Derzeit gibt es in den 16 Einrichtungen im Stadtgebiet und im Waldorfkindergarten Marthashofen (Grafrath) 998 Plätze. Wegen Personalmangel oder langer Buchungszeiten konnten elf Plätze nicht vergeben werden. Laut Paluca sei es schwierig, geeignete Fachkräfte zu finden.

Die Bedarfsplanung der Stadt sieht drei Jahrgänge vor. Jedoch können bereits Kinder ab zweieinhalb Jahren aufgenommen werden. Zudem gebe es bei den schulpflichtigen Kindern Rückstellungen - auch wegen des achtstufigen Gymnasiums. Auf der Warteliste stehen 56 Kinder, die bis April drei Jahre alt werden. Deshalb sollten weitere Plätze geschaffen werden. Die Verwaltung prüft, wo man zwei Gruppen angliedern kann. Zudem gibt es zu wenig integrative Betreuungsplätze. Das aktuelle Angebot liegt bei 36 Plätzen.

Und auch im Hortbereich gibt es Wartelisten. Hier fehlen ebenfalls Plätze, die geschaffen werden sollen. (sr)

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