In Olching

Stadt will gegen Parkchaos vorgehen

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Olching – Immer mehr Autos parken in Olching die Straßen zu. Dieses Problem will Stadtentwicklungsreferent Alfred Münch (SPD) nun angehen. 

Er beantragte, die Park- und Haltebereiche in den Haupterschließungsstraßen neu zu ordnen. „Die Situation ist unbefriedigend“, erklärte er im Stadtentwicklungsausschuss. Zum einen stünden die Autos wild durcheinander, weil Parkräume nicht markiert seien. Zum anderen gebe es viele Dauerparker, die ihr Auto nicht in ihrer eigenen Garage abstellen. Und auch Anhänger mit Werbung sowie Wohnmobile würden den Verkehr stören. „Die Straßen sind teilweise zu eng, es ist einfach nicht genug Platz“, sagte Münch.

Um dem Problem zu begegnen, schlug er zeitlich begrenzte Halteverbote vor. Betroffen davon wären vor allem die Feursstraße, die Ludwigstraße, die Wittelsbacher Allee, die Roggensteiner Straße, die Dachauer Straße und die Fürstenfeldbrucker Straße.

„Das Problem ist nicht so einfach zu lösen“, entgegnete ihm Verkehrsreferent Hans Bieniek (CSU). Durch Verbote verlagere man das Problem nur. „Dann werden halt andere Straßen zugeparkt.“ Zudem müsse man Halteverbote begründen können.

Bernhard Nickel (FW) sprach sich dafür aus, etwas gegen das Parkchaos zu unternehmen. „Wir nähern uns schon Münchner Verhältnissen.“ Er schlug vor über Anwohnerausweise und Parkraumbewirtschaftung nachzudenken.

Letztendlich beschloss der Ausschuss, dass die Verwaltung den Antrag zur Sitzungsvorlage ausarbeiten soll. Darin sollen dann auch konkrete Straße genannt werden, wie es Tomas Bauer (CSU) angeregt hatte. 

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