Stadt verzichtet auf Mietspiegel

Fürstenfeldbruck - Für die Stadt wird kein qualifizierter Mietspiegel erstellt. Der Finanzausschuss lehnte den SPD-Antrag gegen vier Stimmen ab.

Die Sozialdemokraten hatten die Erstellung gefordert, um die Mietsteigerung zu begrenzen. „Er kann die Mieten nicht einfrieren“, sagte Fraktionsvorsitzender Axel Lämmle. Aber er diene als Vergleich für die Vermieter. Gerade jetzt, wo die GBW-Wohnungen noch einen niedrigen Zins hätten, müsse man reagieren und diesen festschreiben. Zudem bekomme die Stadt eine umfangreiche Statistik über ihren Wohnungsbestand. Und die Erfahrung aus der Nachbarstadt Dachau habe gezeigt, dass gerichtliche Auseinandersetzungen zurückgegangen sind, seit es den Mietspiegel gibt.

Letzteres Argument zählte auch für CSU-Fraktionsvorsitzenden Herwig Bahner. Allerdings äußerte er Bedenken, dass der Mietspiegel Vermieter motiviert, den Preis anzuheben, die es sonst nicht getan hätten. Auch Franz Neuhierl (FW) glaubte, dass der Mietspiegel die Preise treibt. „Wenn der Vermieter billiger ist, erhöht er.“ Er regte an sich bei Gericht zu erkundigen, wie viele Prozesse wegen Mieterhöhungen geführt würden. (imu)

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