Stadt zahlt Erziehern Ballungsraumzulage

Fürstenfeldbruck - Um besseres Personal für die Kindertagesstätten zu bekommen, führt die Stadt ab 1. Januar die Ballungsraumzulage wieder ein. Die Angestellten erhalten monatlich 75 Euro mehr Gehalt.

„Wir machen uns seit einiger Zeit Gedanken, wie wir im Bereich Erzieher neues Personal gewinnen können“, berichtete OB Sepp Kellerer (CSU) im Hauptausschuss. Seit drei Jahren verschärft sich die Situation. „Wir haben oftmals nur eine Bewerbung“, sagte Personalleiterin Ilona Gorny. Daher müsse man des öfteren jemanden einstellen, von dessen Qualität man nicht überzeugt sei, um die Stelle überhaupt zu besetzen. „In zwei Fällen haben wir schon schlechte Erfahrungen gemacht“, berichtete die Personalleiterin. „Die Erzieherinnen haben nicht mal die Probezeit bestanden.“

Die Zulage erhält, wer seinen Hauptwohnsitz im Stadt- und Umlandbereich von München hat. Zudem dürfen sie nicht mehr als 3089,58 Euro brutto verdienen. Die Ballungsraumzulage wird zunächst auf ein Jahr befristet. Sollte sich die Lage nicht verbessern, werde über eine Verlängerung diskutiert.

Die Einführung kostet die Stadt inklusive Kinderzuschlag im Jahr rund 45 000 Euro. Die Verwaltung schlug vor, auf das Kindergeld zu verzichten. Personalrat und die Stadträte sahen das anders. (imu)

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