Die bunt maskierte Jugendband der Stadtkapelle sorgt für musikalisch-närrische Stimmung im Orlandosaal. Foto: Greif

Stadtkapelle gibt spritziges Faschingskonzert

Germering - Nach fünf Jahren Pause stürzten sich die Musiker unter ihrem Dirigenten Julio Mirón in ein Faschingskonzert, das mit Gags, Show und pfiffiger Musik prall gefüllt war.

Zunächst musste Dirigent Thomas Huppertz aber auf seine Jugendband warten, denn nur einzeln oder in Grüppchen schlenderten die jungen Musiker herein. Doch dann griffen Piraten, Spanierinnen, Sheriffs und Clowns zu ihren Instrumenten und schossen mit „Sun Calypso“ und „Twist and Shout“ die ersten Stimmungsraketen ab. Pipi Langstrumpf spielte das Fagott.

Ganz im Stile von Conférencier Joel Grey im Musical „Cabaret“ führte dann der Schlagzeuger Tobias Müller die Stadtkapelle unter dem Dirigat von Julio Mirón launig das Publikum ins „Cabaret SKG“ und durch das Programm. Flotte Märsche und südamerikanische Rhythmen verdeutlichten die Lebensfreude närrischer Tage. Dann stolperte unvermittelt ein vermeintlicher Künstler durch den Saal zur Bühne, bot sich als Entertainer an und lamentierte als prächtiger Akkordeon-Virtuose singend über das ewige Meckern der Deutschen.

Die Zugabe war zugleich eine Premiere. Die Hornistin Johanna Schneider hat das Lied „Münchner Feeling“ geschrieben und sie wollte damit zeigen, dass München nicht nur Hofbräuhaus ist. Und so entstand eine Hommage an die Weltstadt mit Herz, die in einem pfiffigen Arrangement von einem Bläserquintett dargeboten wurde. Auf Rollerblades kam singend Tobias Christian Mayer als Münchner Gwachs daher, dem die Welt von Schwabing bis zum Flaucher gehört. Es gab viel Applaus für ein spritziges und anspruchsvolles Faschingsvergnügen. (kk)

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