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Land unter in einer Tiefgarage in Geiselbullach: Die Feuerwehr entfernt das Wasser mit Hilfe von Saugern. 

Bei Starkregen laufen in Puch 20 Keller voll

Puch/Landkreis – Wie aus Kübeln hat es in der Nacht auf Sonntag in weiten Teilen des Landkreises geschüttet. Die Folge: Vollgelaufene Keller und überschwemmte Unterführungen. Rund 50 Mal musste die Feuerwehr ausrücken. Besonders schlimm hat es Puch erwischt. Hier standen 20 Keller unter Wasser.

„Um 21.40 Uhr ging der erste Alarm“, erzählte Puchs Feuerwehrkommandant Martin Nastoll. „Von da an ging es Schlag auf Schlag.“ Im Minutentakt kamen die Meldungen, dass Keller unter Wasser stehen, vor allem im Lindacher Weg, in der Langbehn-, Abt-Thoma- und Gehagstraße. Acht Stunden lang pumpten die Kameraden die Untergeschosse leer. „Um vier in der Früh sind wir dann heim“, sagte Nastoll am Sonntag.

Der Grund für die vielen Einsätze in diesem Bereich von Puch sei das vor Jahren angelegte Hochwasserschutzsystem, so Nastoll. In den Gräben hatten sich Laub, Blätter und Äste gesammelt. „Und das hat die Ablaufrohre verstopft, die Gräben sind übergelaufen.“ Ein paar Anwohner haben dann notdürftig den Unrat entfernt, das Wasser konnte wieder besser ablaufen. Doch die Keller waren schon voll.

Auf die Frage, wer für das Sauberhalten der Gräben und damit auch Ablaufrohre zuständig ist, wollte Nastoll keine Antwort geben. „Die Feuerwehr ist es jedenfalls nicht“, sagte er. „Da wird es bestimmt Klärungsbedarf geben.“ Der Kommandant geht davon aus, dass in den nächsten Tagen eine Begehung durch die Stadt erfolgen wird.

Unterführungen laufen voll

In Fürstenfeldbruck selbst setzte der Regen mehrere Unterführungen unter Wasser. Unter anderem die an der B 2 beim Bahnhof und die in der Nähe des Feuerwehrhauses an der Staatsstraße 2045, wie Michael Ott, Kommandant der Feuerwehr Fürstenfeldbruck, berichtet. Zudem habe der Regen vom Engelsberg Steine auf die Straße, die nach Gelbenholzen führt, gespült. „Die haben wir weggeräumt.“

Zweimal musste die Feuerwehr in Gröbenzell ausrücken. Im Betreuten Wohnen in der Olchinger Straße war Wasser in den Keller respektive Aufzugsraum eingedrungen. Die Kameraden rückten mit Pumpen an, so Kommandant Claudius Weirauch, und legten die Räume wieder trocken. Zudem stand ein weiterer Keller eines Hauses unter Wasser.

Etwas ruhiger war die Nacht in punkto Überschwemmungen für die Feuerwehr Geiselbullach. Eine Tiefgarage in der Ernst-Radt-Straße wurde überflutet, berichtete Kommandant Dennis Reiter. Mehrere Zentimeter hoch stand das Wasser. Mit dem Wassersauger wurde das Nass entfernt.

Zu mehreren Einsätzen mussten auch die Feuerwehren in Germering, Dünzelbach (Gemeinde Moorenweis) und Schöngeising ausrücken. „Das waren fast immer vollgelaufene Keller, alles kleinere Sachen“, sagte Kreisbrandrat Hubert Stefan auf Nachfrage. 

Eva Dobler

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