U2 und U7: Zugausfälle, Unterbrechungen und Verzögerungen

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Kette der helfenden Hände: Helfen Sie mit!

Die Kette der helfenden Hände kämpft wieder gegen Not vor der eigenen Haustür. Auch Sie können mit anpacken: Hier bekommen Sie alle Informationen und die Bankverbindung zur Aktion!

Spendenkonten:

Sparkasse Fürstenfeldbruck BLZ 700 530 70, Kto.-Nr. 8 12 81 26

VR-Bank Fürstenfeldbruck BLZ 701 633 70, Kto.-Nr. 3 77 88

Darum geht es:

Wie immer bleiben die Spenden der Leser zu 100 Prozent im Landkreis. Das Schicksal der Menschen am Rande der Bevölkerung wird in Artikeln geschildert.

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All diejenigen, die schon im vergangenen Jahr großzügig für die Kette der helfenden Hände gespendet haben, können sich freuen. Mit ihrem Geld ist viel Gutes getan worden. Der Fall des kleinen Ritch etwa hat gezeigt, dass Spenden sogar Leben retten können. Der heute Zehnjährige lebt noch bei seinem Onkel in Togo. Seine Mama kam vor einigen Jahren in den Kreis Bruck und hatte zu wenig Geld, um Ritch mitzunehmen. Als bei dem Buben ein Kopftumor festgestellt wurde, waren alle verzweifelt. In Afrika konnte er nicht geheilt werden. Dank vieler Spenden konnte Ritch schließlich in München operiert werden und sich in Bruck auskurieren. Dabei war er auch endlich wieder mit Mama und Geschwistern vereint. Inzwischen kann der begeisterte Fußballer sogar wieder kicken. Leider musste er zurück nach Togo, weil seine endgültige Übersiedlung nach Deutschland erst rechtlich durchgefochten werden muss. Margret Kopp von der Togo-Hilfe Maisach hat den kleinen Burschen in Afrika besucht. Er ist gesund und munter. Die Operationsnarbe ist kaum noch zu sehen. Bei seinen Klassenkameraden ist Ritch der Held, wenn er von seinen Erlebnissen in Deutschland berichtet; vor allem der Besuch der Grundschule Gernlinden hat ihn beeindruckt. Besonders stolz ist er auf das Dress vom FC Bayern und die Fußballschuhe, die er bekommen hat. Wenn er endlich zur Mama darf, freut er sich besonders auf die Geschwister und auf Kartoffelchips.

Im Fall der behinderten Helene M. schenkten Tagblatt-Leser nicht nur Geld. Mit ihrer verkrüppelten Hand, einem zu kurzen Bein und deformierten Füßen kann die 43-Jährige ohne fremde Hilfe ihre Wohnung nicht verlassen und schafft es nicht, Ordnung zu halten. Besuch einzuladen getraute sie sich nicht mehr. Helene M. war schließlich völlig vereinsamt. Nach dem Zeitungsbericht über ihr Schicksal haben sich zahlreiche Leserinnen gemeldet. Sie kümmern sich seitdem ehrenamtlich um den Haushalt der 43-Jährigen. Die hat inzwischen wieder erste Kontakte geknüpft und neue Freude am Leben gefunden.

Klaus S. hat dank der Kette keine schlaflosen Nächte mehr. Er leidet an Depressionen und ist geistig behindert. In seiner Not hat der 50-Jährige immer mehr gegessen. Er wurde immer fülliger, bis das Bett sein Gewicht nicht mehr tragen konnte. Mit dem Geld der Leser konnte Klaus S. ein Spezialbett und eine richtige Matratze kaufen. Er ist sehr glücklich, dass er nun endlich wieder gut schlafen kann.

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