Statiker prüft Lehrerwohnung

Mittelstetten - Bevor über die Zukunft der ehemaligen Lehrerwohnung neben der Gemeindekanzlei nachgedacht wird, soll sich ein Statiker die Räumlichkeiten ansehen.

Von einem entsprechenden Auftrag an ein Ingenieurbüro berichtete Bürgermeister Andreas Spörl jetzt dem Gemeinderat. Geprüft werden soll unter anderem, ob man in der 153 Quadratmeter großen Wohnung problemlos die Zimmerdecken öffnen und so höhere Räume schaffen kann. Zudem soll es eine Bestandsaufnahme geben. Aus der Vergangenheit existiert nur ein undatierter Grundrissplan mit handschriftlich eingetragenen Maßen.

Die ehemalige Schulmeister-Wohnung mit früherem direktem Zugang zum Lehrerzimmer diente später als Gemeindewohnung. Die letzten Mieter, eine fünfköpfige Familie, sind nach der Eigenbedarfskündigung im Sommer ausgezogen. Allerdings im gegenseitigen Einvernehmen und lange vor offiziellem Vertragsende.

Für die künftige Nutzung sind mehrere Optionen im Gespräch. Vor allem für den Hort, dessen Besucherzahl sich in zwei Jahren von elf auf 23 mehr als verdoppelt hat, soll zusätzlicher Raum geschaffen werden. Die Gemeinde könnte dort außerdem wieder einen Mehrzweckraum einrichten, wie es ihn früher bereits gab, oder mit dem Sitzungssaal ins Nebengebäude umziehen. (op)

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