Störung am Bahnhübergang: S1 verspätet

Störung am Bahnhübergang: S1 verspätet

Im Brucker Westkreis

Stündlicher Zughalt gefordert

Westlicher Landkreis – Der Verkehrsausschuss der nordwestlichen Landkreisgemeinden hat an den bayerischen Innenminister Joachim Herrmann geschrieben. Es wird gebeten, die Regionalzughalte Althegnenberg, Haspelmoor und Mammendorf in den durchgehenden Stundentakt an allen Wochentagen zu integrieren.

Die drei Haltepunkte wurden in das System des Fugger-Expresses integriert. Bis dato halten dort Regionalzüge werktags stündlich in den Hauptverkehrszeiten. In den Nachmittags- und Abendstunden klaffen Lücken. Alfred Beheim, Geschäftsführer des Verkehrsausschusses, betont: „Die Entwicklung in unseren Gemeinden verlangt nach dem Stundentakt. Auch werden unsere Bahnhalte – insbesondere Althegnenberg – zunehmend von Fahrgästen von jenseits der Landkreisgrenze in Anspruch genommen.“

Unterzeichnet haben den Brief neben Beheim auch die Ausschuss-Vorsitzenden Paul Dosch und Franz Robeller, die Bürgermeister von Althegnenberg und Hattenhofen. Sie appellieren an den Innenminister: „Auch wenn sich ein durchgehendes System unter Umständen nicht sofort umsetzen lässt, so bietet der Fahrplan Möglichkeiten, das Angebot aufzustocken.“ Richtung Augsburg wird Folgendes vorgeschlagen: Züge, die um 12, 14, 20 und 22 Uhr am Münchner Hauptbahnhof abfahren, sollen in den drei Landkreis-Orten halten. Richtung München bestehe ein wachsender Bedarf an einem Zughalt in der Zeit zwischen etwa 6.20 Uhr und 7.30 Uhr.

Auch überfüllte Züge werden in dem Brief erwähnt. Diese müssten in den Stoßzeiten verlängert werden. Speziell der Regionalzug, der von Augsburg um 9.06 Uhr nach München fährt und im Landkreis hält, sei „hoffnungslos überbesetzt“.

In Kopie geht das Schreiben auch an Politiker: an die CSU-Bundestagsabgeordnete Gerda Hasselfeldt, an den Landtags-Vizepräsidenten Reinhold Bocklet (CSU), die SPD-Landtagsabgeordnete Kathrin Sonnenholzner und Landrat Thomas Karmasin (CSU).  (zag)

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