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In Emmering, an der Zufahrt zur B 471 Richtung Fliegerhorst: Zwei Mitarbeiter des Bayerischen Roten Kreuzes ergreifen selbst die Initiative und beseitigen Äste und kleine Bäume von der Fahrbahn

Das Unwetter flaut ab

Rettungskräfte ziehen erste Sturmbilanz

  • Helga Zagermann
    VonHelga Zagermann
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Sturm „Eberhard“ hat am Sonntag im Landkreis kleineren Schaden angerichtet. Rund 15 Mal wurde die Polizei alarmiert – wegen umgefallener Bäume und Bauzäune. Verletzt wurde niemand, Sachschaden ist im geringen Bereich entstanden.

In Germering ging es in zwei Fällen um vom Wind umgeworfene Bauzäune: an der Kreuzung Landsberger-/Untere Bahnhofstraße (Erweiterung Germedicum) und an der Landsberger Straße Höhe Hausnummer 12/14. Wie ein Sprecher der Inspektion am Sonntagabend sagte, hatten die Beamten die Zäune wieder selbst aufgestellt. Hilfe von der Feuerwehr holten sie sich dagegen bei umgefallenen Bäumen. Zum Beispiel in Puchheim, dort war an der Münchner Straße ein größerer Ast von einem Baum gefallen und hatte ein Auto beschädigt. Elf Einsätze zählte die Germeringer Polizei am Sonntag bis 18 Uhr.

Aus der Olchinger Wache hieß es, es gab keine Sturmschäden. Die Brucker Kollegen waren vier Mal gefordert, dreimal in der Kreisstadt und einmal in Emmering an der Hauptstraße. Immer ging es um Bäume auf der Straße, die Feuerwehr kümmerte sich dann ums Aufräumen.

Sturmtief Petra fegte Anfang Februar durch Bayern und sorgte für Chaos. Nun stehen dem Freistaat sonnige Tage bevor, doch es droht erneut eine unruhige Nacht.

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