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Kreisbrandinspektion will 17 Outdoor-Tablets anschaffen

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Landkreis – Zwischen den Kreis-Feuerwehr-Häuptlingen und ihrem politischen Vertreter hat sich ein Streit entsponnen. Es geht um tragbare Klein-Computer (Tablets) und um deren Preis.

Die Kreisbrandinspektion rund um deren Chef Hubert Stefan will 17 hochwertige Tablets samt nötigem Zubehör kaufen. "Das Gerät soll mit dem Betriebssystem Windows 8 laufen, das Displaygröße soll mindestens zehn Zoll haben, außerdem brauchen wir einen Anschluss für einen Beamer  für Unterricht- und Ausbildungszwecke", so Stefan. Geschätzter Preis insgesamt: Rund 34 000 Euro. Eines der Geräte kostet also 2000 Euro. Über einen Rahmenvertrag will die Kreisbrandinspektion aber versuchen einen günstigeren Preis zu bekommen.

Es handelt sich um Outdoor-Tablets, sie sehr robust und für den Einsatz draußen geeignet sind.

Hubert Stefan begründet seinen Antrag unter anderem mit der geplanten Verwendung der Hochleistungs-Computer direkt vor Ort im Einsatz – etwa zur schnellen Info über Gefahrgut oder über andere rettungsrelevante Daten.

Daneben sollen die Tablets auch anderen diversen internen Aufgaben der Brandinspektion dienen. Beispiele sind Verwaltung, Übungsplanung et cetera. Bisher verwenden die ehrenamtlichen Kräfte der Inspektion ihre privaten Geräte für diese Aufgaben.

Kreisfeuerwehrreferent Gottfried Obermair (FW) indes hält die geplante Anschaffung für komplett überteuert und zudem für nicht sinnhaft, wie zuletzt im Kreistag und am Rande des selben deutlich wurde. Die Mehrheit der Politiker genehmigte auch aufgrund des Insistierens von Landrat Karmasin die Summe trotzdem.

Gekauft ist damit noch nichts: Für 2016 wurden Gespräche unter anderem auch mit dem IT-Experten des Kreistags anberaumt.

st/can

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