Tagblatt intern

Hallo, ich bin der Neue!

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Landkreis - „Fürstenfeldbrucker Tagblatt“, wenn ich den Telefonhörer in der Redaktion abhebe, geht mir das noch schwer von Lippen.

Einerseits komme ich qua Gewohnheit in die Versuchung, mich mit „Münchner Merkur“ zu melden – ich bin Anfang Dezember von der Merkur-Redaktion für den Landkreis München nach Fürstenfeldbruck gewechselt. Anderseits ist Fürstenfeldbrucker Tagblatt ein ziemlicher Zungenbrecher. Doch wer neu anfängt, lernt dazu. Von meinen neuen, *Schleim-Modus an* super netten Kollegen konnte ich mir abhören, dass es reicht, Brucker Tagblatt zu sagen. Das klingt besser, spricht sich leichter und wer Bruck sagt, kann zumindest so tun, als käme er von hier. Vor allem Letzteres ist ein Vorteil für einen Lokaljournalisten. 

Aber die vielleicht größte Veränderung im redaktionellen Alltag – ach was soll die Untertreibung – in meinem Leben ist eine Frau, deren Namen ich nicht kenne. Ich nenne sie die Brotzeit-Frau, weil sie jeden Tag um kurz nach elf die Tür der Redaktion aufreißt und ruft: „Brotzeit“. Unten an der Straße verkauft sie Wurtsemmeln, Salat oder Spezi aus dem Kofferraum ihres Autos. 

Die Brotzeit-Frau schenkt einem Zeit: Schließlich bekommt man innerhalb einer Minute ein Mittagessen, oder ein Frühstück, je nachdem, ob man der Typ Langschläfer oder der Typ Sehr-Langschläfer ist. Und da Lokaljournalisten eigentlich nie Zeit haben, kann ich nur sagen: Danke, liebe Brotzeit-Frau! In der Rubrik „Tagblatt intern“ plaudern Redaktionsmitglieder in den Weihnachtsferien aus ihrem Alltag in der Lokalredaktion.

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