1.) Balancierstrecke: Hier können die Besucher ihren Gleichgewichtssinn auf die Probe stellen. Tagblatt-Mitarbeiter Marco Gierschewski hatte sichtlich Spaß.

Fitnesspark unter freiem Himmel

Tagblatt-Reporter testet neue Fitnessgeräte der Stadt

Fürstenfeldbruck – Wer fit bleiben will, kann im Park beim Marthabräuweiher trainieren. Die Stadt hat elf Geräte eingeweiht, die jeder nutzen kann. Tagblatt-Reporter Marco Gierschewski hat sie ausprobiert.

Rücken, Beine, Arme: Am neuen Geräteparcours nahe der Dachauer Straße kann man seine Muskeln trainieren – mit Blick auf den Marthabräuweiher. Nach langer Vorlaufzeit hat der amtierende Bürgermeister Erich Raff (CSU) die Anlage eröffnet. „Wir möchten damit möglichst unkompliziert und spielerisch die körperliche Betätigung all unserer Bürger fördern“ so Raff. Kostenpunkt: 90 000 Euro, die Stadt hofft auf Sponsoren.

Entwickelt wurden die Geräte in Zusammenarbeit mit Sportwissenschaftlern. Die Nutzer können die Schwierigkeitsgrade individuell anpassen. Auch eine Station speziell für Rollstuhlfahrer wurde entwickelt. Dort kann man an Scheiben drehen und so die Armmuskeln trainieren. Die anderen Stationen – deren Handhabung jeweils auf Schildern erklärt wird – sind auch für Nicht-Rollifahrer geeignet:

1.) Die Balancierstrecke: Zwischen zwei Haltestangen sind drei dicke rote Kabel gespannt. Ziel ist es, von einem Podest auf der einen Seite zur einer Plattform auf der anderen Seite zu gelangen. Gar nicht so einfach, denn die Kabel schwingen.

2.) Ganzkörpertrainer: Das Gerät ähnelt einem Crosstrainer und wirkt auch so.

2.) Der Ganzkörpertrainer: Dieses Gerät ähnelt dem Crosstrainer, den viele aus dem Fitnesstudio kennen. Der Trainierende stellt sich mit beiden Füßen auf die zwei Pedale. Die Hände umfassen die Haltegriffe. Dann wird eine Laufbewegung ausgeführt. Wer die Schwierigkeit steigern will, kann die Geschwindigkeit erhöhen. Mutige nehmen eine Hand vom Griff. Noch ein Tipp: Rückwärtstreten erfordert besonders viel Koordination.

3.) Die Calisthenics-Anlage: Sie sieht aus wie ein Sammelsurium aus Stangen und Leitern, die auf verschiedenste Weise genutzt werden können. An den Rohren, die über einem hängen, kann man Klimmzüge machen. Gar nicht so einfach.

4.) Der Rückentrainer: Hier werden vor allem Gleichgewichtssinn und Beweglichkeit geschult. So funktioniert’s: Man stellt sich auf eine rotierende Scheibe, die Hände sollten sicher am Haltegriff bleiben. Anschließend dreht man die Hüfte nach links und rechts.

5.) Schulter-Station: Hier wird das eigene Körpergewicht angehoben.

5.) Die Schulter-Brust-Station: Es ist das einzige Gerät, bei dem man sitzt. Der Trainierende greift nach den Stangen. Diese drückt man von sich weg und hebt dabei sein eigenes Körpergewicht in die Höhe – dabei heben sich sogar die Füße vom Boden.

6.) Die Beweglichkeitsstation: Hier geht es etwas entspannter zu: Der Sportler muss zwei rote Scheiben an daran angebrachten Kugelgriffen drehen. Für die schwere Variante empfiehlt der Hersteller, sich dabei um die eigene Achse zu drehen. Das erfordert einiges an Koordinationsfähigkeit.

7.) Der Beintrainer: Hier kann man seinen Gleichgewichtssinn auf die Probe stellen. Jeder Fuß kommt auf eines der frei schwingenden Pedale. Dann macht der Trainierende eine Laufbewegung. Wer die Schwierigkeit erhöhen will, nimmt die Hände von den Haltegriffen. Dann muss man sich noch mehr konzentrieren.

8.) Die Armzug- und Liegestütz-Station: Tagblatt-Mitarbeiter Marco Gierschewski zeigt einen push-up. Dabei zieht er seinen Körper nach oben. Rechts stützt man sich auf und macht Liegestützen.

8.) Die Armzug- und Liegestütz-Station: An diesem Gerät kommt man ins Schwitzen. Die in unterschiedlichen Höhen angebrachten Stangen (je nach Körpergröße) sollen dazu benutzt werden, sich entweder von unten an sie zu hängen und sich nach oben zu ziehen – das nennt man pull up. Oder um sich auf der anderen Seite aufzulehnen und abzudrücken (push up).

9.) Die Massage-Station: Wer fleißig trainiert hat, kann sich vor dem Heimweg eine Massage gönnen. Man legt die Waden auf sich drehende Rollen. Der Trick: Man muss immer mit dem jeweils anderen Bein in die Knie gehen. Die Hände hält man an genoppte, sich drehenden Scheiben.

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