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Charmanter Einzug der Olchinger Abi-Damen.

An Tagen wie diesen: Abschied von einem großen Jahrgang

Olching - Für das Stadtoberhaupt ist der Auftritt bei der Abiturfeier kein gewöhnlicher. „Ich komme immer wieder gerne zu der Stelle, an der ich vor 14 Jahren selbst noch saß“, schmunzelte der ehemalige Abiturient Andreas Magg.

Als Bürgermeister gab er dem Jahrgang 2012 mit auf den Weg, sich auf dem künftigen Berufsweg mehr an den eigenen Fähigkeiten zu orientieren als an den Erfordernissen des Marktes. „Denn mit dem Spaß an der Arbeit folgt auch schnell die Zufriedenheit nach“, so Magg. Er rief die Jugendlichen auch dazu auf, bei allem beruflichen Engagement und persönlichem Ehrgeiz das Ehrenamt und die Tätigkeit in Vereinen nicht zu vergessen.

Bei den Abiturienten des Gymnasiums Olching besteht in dieser Hinsicht wohl wenig Gefahr. Viele haben sich in Schülerband, Mitverwaltung, beim Schulzirkus oder in einer Theatergruppe eingebracht. Meist litten die schulischen Leistungen nicht darunter, viele dieser jungen Menschen schlossen das Abitur mit einer Eins vor dem Komma ab.

So konnte Beate Sitek während ihres ersten Auftritt als Schulleiterin bei einer Abiturfeier am Olchinger Gymnasium von einem großen Jahrgang sprechen. Sowohl rein von den Zahlen der Abiturienten her, 129 waren angetreten, als auch wegen der 118 erfolgreichen Absolventen. An Tagen wie diesen gelte es laut Sitek aber auch Danke zu sagen an Lehrer und Eltern. Sie hätten großen Anteil daran, dass die Schüler nun die Eintrittskarte für einen neuen spannenden Lebensabschnitt in Händen hielten. Die Elternbeiratsvorsitzende Karin Rosner-Kraut rief Eltern wie Lehrern noch zu: „Jetzt ist es vorbei, und Sie haben Ihren Job gut gemacht.“

Das wollten Alexandra Wachter und Adrian Thilo allerdings auch den Schülern zugestanden wissen. Während Wachter eher ruhig von Spuren sprach, die alle hinterlassen hätten, brachte Thilo seinen Beitrag eher in der Form eines Kabarettisten. Man lebe sowohl für die Schule als auch für das Lernen, nahm er eine Schulweisheit auf’s Korn. Letztendlich verabschiedete er sich aber von seiner Zuhörerschaft mit einer gesunden Portion Selbstbewusstsein: „Wir gehen, weil wir’s können“, rief er aus.

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