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Teilweise Tempo 30 auf Roggensteiner Allee

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ARCHIV - Ein Mitarbeiter der Straßenmeisterei wechselt am 21.08.2000 im oberfränkischen Untersteinach ein 50 Stundenkilometer gegen ein 30 Schild aus. Für mehr Verkehrssicherheit in Deutschland schlugen damals bereits Wissenschaftler als Regelgeschwindigkeit in Städten nur noch Tempo 30 statt Tempo 50 vor. In deutschen Städten und Dörfern soll der Verkehr nach dem Willen von SPD und Grünen künftig deutlich langsamer rollen. Ein generelles Tempolimit von 30 Stundenkilometern würde die Verkehrssicherheit erhöhen. Die Städte würden durch weniger Lärm und CO2-Ausstoß leiser und sauberer, sagte der verkehrspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Bartol, der «Welt am Sonntag» (Ausgabe vom 17.06.2012). Foto Markus Führer dpa  +++(c) dpa - Bildfunk+++
Im nördlichen Bereich der Roggensteiner Allee und in der Georg-Koch-Straße gilt künftig Tempo 30. © dpa

Eichenau – Einige Änderungen im Straßenverkehr kommen auf die Eichenauer zu.

Im nördlichen Bereich der Roggensteiner Allee und in der Georg-Koch-Straße gilt künftig Tempo 30. Zudem wird in der Bahnhofstraße, in der die Geschwindigkeit ebenfalls auf 30 Stundenkilometer begrenzt ist, der Zebrastreifen auf Höhe der Pfarrer-Huber-Straße entfernt. Dies entspreche der Straßenverkehrsordnung, hieß es von der Verwaltung.

Dennoch äußerte Gemeinderätin Inge Hoffmann (CSU) Bedenken. „Die Kinder und ihre Eltern sind den Zebrastreifen an dieser Stelle gewöhnt.“ Schulwege und der Gang zum Bahnhof seien schon seit Jahren so eingeübt worden, argumentierte Hoffmann. Sebastian Niedermeier (FW) aber meinte, dass der Zebrastreifen an dieser Stelle lediglich eine Scheinsicherheit vermittle und deshalb entfernt werden könne.

Verschwinden wird auch der verkehrsberuhigte Bereich im nördlichen Bereich der Zugspitzstraße. Dort musste man bislang Schrittgeschwindigkeit fahren. Der Ausbauzustand der Straße entspreche nicht dem eines verkehrsberuhigten Bereiches, hieß es nach einer Verkehrsschau, an der Gemeinde, Polizei und Landratsamt teilgenommen hatten. Zusätzliche Tempomessungen hatten auch keine markanten Übertretungen ergeben.

Anwohner hatten immer wieder gefordert, die Geschwindigkeit zu überwachen. Die Gemeinde hatte dem entgegnet, dass sich das Verkehrsaufkommen dort nicht von dem auf der restlichen Zugspitzstraße unterscheide. (hk)

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