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Theaterkutsche des Kini bleibt in Bayern

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Sein wertvollstes Stück: Peter Schröfl mit der Theaterkutsche Ludwig II. foto: gemeinhardt
Sein wertvollstes Stück: Peter Schröfl mit der Theaterkutsche Ludwig II. foto: gemeinhardt

Germering - Peter Schröfl restauriert und sammelt auf Gut Wandelheim historische Kutschen.

Mit dem Kauf des Gutes hat sich Peter Schröfl einen Lebenstraum erfüllt. „Ich wollte schon immer meine Arbeit mit meinem Hobby, den Pferden, kombinieren“, erzählt er. Da er es aber langweilig findet, allein zu reiten, hat er eine Kutschenfahrschule gegründet. Er unterrichtet aber nicht nur das Fahren von Ein-, Zwei und Vierspännern, sondern er nimmt auch an Turnieren teil. Beispielsweise in der Dressur: „Da fährt man dann eine glänzende Kutsche und ist selbst mit Livree und Zylinder ausgestattet“, erklärt Schröfl. Aber dann gibt es auch das Kegelfahren nach Zeit oder das sportliche Gelände- oder Marathonfahren. Schnell hatte ihn die Sammlerleidenschaft gepackt.

„Man beschäftigt sich dann auch mit den historischen Kutschen und dann kommt eine zur anderen“, sagt er lachend. Und dem Besucher offenbaren sich fast 200 Jahre Kutschentradition. Da steht der schlichte unlackierte Landwagen mit Kurbelbremse und ein Marktwagen aus dem Mitte des 19. Jahrhunderts.

Das wohl wertvollste Stück ist die original Theaterkutsche von König Ludwig II., die aber noch nicht restauriert ist. „Auch das dänische Königshaus hatte Interesse, aber sie sollte in Bayern bleiben“, so Schröfl.

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