Nach Versammlung

Traber wollen weiter klagen

München/Maisach - Die Traber aus Daglfing wollen nicht nach Maisach. In einer Sonderversammlung entschlossen sich die Mitglieder, zumindest einen weiteren juristischen Versuch zu unternehmen, um den drohenden Zwangsumzug zu verhindern.

Ein Anwalt versicherte den Trabern, dass gute Chancen bestünden, den Vertrag mit der Karl-Gruppe über den Umzug nun doch noch zu kippen. Es gebe neue Beweise. Das Problem: Der Trabrennverein hat kein Geld für den weiteren Rechtsstreit. Jetzt soll eine Mitgliederinitiative helfen, die nötigen über 50 000 Euro zusammen zu bringen

Gleichzeitig tauchte in der Versammlung überraschend der frühere Vorsitzende des Vereins wieder auf. Er erzählte von einem Investor, der den Trabern helfen könnte, aus der Misere zu kommen. Er stellte 65 Millionen Euro in Aussicht. Das Vergleichsangebot der Karl-Gruppe wurde in der Versammlung wegen des überraschenden  Verlaufs dann gar nicht mehr diskutiert. Es soll im Januar wieder aufs Tapet kommen. Der Rennbetrieb sei, so hieß es, bis Februar 2016 gesichert.

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