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Dieses Bild erscheint auf dem Computerbildschirm, wenn man den Link zum Trojaner öffnet.

Computervirus namens „Petya“.

Trojaner greift Firmen an

Landkreis – Die Polizei warnt vor einem neuen Computervirus namens „Petya“. Es werden gezielt Unternehmen angegriffen.

Per E-Mail werden Bewerbungsunterlagen versandt. Diese beziehen sich in der Regel  auf tatsächlich ausgeschriebene Stellen. Innerhalb der Bewerbungsmail wird auf Unterlagen hingewiesen, die sich - angeblich wegen zu großem Umfang - in einer Dropbox befinden. Hinter der verlinkten Datei versteckt sich aber der Trojaner.

Zunächst erscheint ein Bluescreen und eine Absturzmeldung des Betriebssystems Windows. Beim Neustart des Rechners wird ein vermeintliches „Checkdisk“-Programm vorgespiegelt. Tatsächlich findet aber die Verschlüsselung des Bootsektors der Festplatte statt.

Nach der Verschlüsselung erscheint ein roter Totenkopf und auf dem Folgebildschirm die Anweisung, wie durch eine Geldzahlung mittels der Kryptowährung Bitcoin die Verschlüsselung angeblich rückgängig gemacht werden kann.

Die Polizei rät:

1. Zahlen Sie nichts, da in der Regel keine Wiederherstellung des Systems erfolgt. 

2. Weiterhin wird empfohlen, beim Öffnen von Bewerbungsschreiben mit angehängten Dateien und Verlinkungen sowie beim Anlegen von Backups zur Datensicherung erhöhte Vorsicht walten zu lassen. 

3. Fertigen Sie regelmäßige Backups von allen relevanten und wichtigen Dateien.

tb

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