Präsentieren das neue Mobil (v.l.): MAN-Betriebsarzt Oliver Breitkopf, Sprecher Dennis Affeld, der Leiter des Brucker Impfzentrums Matthias Skrypczak und Rainer Bertram vom Brucker BRK.
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Präsentieren das neue Mobil (v.l.): MAN-Betriebsarzt Oliver Breitkopf, Sprecher Dennis Affeld, der Leiter des Brucker Impfzentrums Matthias Skrypczak und Rainer Bertram vom Brucker BRK.

Corona-Pandemie

Truck-Hersteller präsentiert Impf-Mobil - Es soll Impfungen auch in abgelegenen Weilern ermöglichen

  • vonThomas Leichsenring
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Der Nutzfahrzeug-Hersteller MAN hat sein neues Impfmobil vorgestellt. Es wird in den Landkreisen Dachau und Fürstenfeldbruck unterwegs sein.

Landkreis - Bis zu 100 Corona-Impfungen sind pro Tag möglich. Das Impfmobil bietet Kühlboxen, Notfallausrüstung und Platz für bis zu sechs Personen. Matthias Skrypczak, Leiter des Fürstenfeldbrucker Corona-Impfzentrums, ist begeistert:„Wir sind dankbar für diese personelle und logistische Unterstützung.“

Das Impfmobil ist startklar. Es soll unter anderem Altenheime, Pflegedienste, Flüchtlingsunterkünfte und auch abgeschiedene Weiler anfahren. Die Einsatzplanung muss noch von den Verantwortlichen beider Landkreise abgesprochen werden, wie Skrypczak gestern mitteilte.

Vor zwei Wochen hatte MAN schon sein Corona-Testmobil vorgestellt. Mit dem Impfmobil wolle der Konzern nun auch die dezentralen nationalen Impfstrategie unterstützen, sagte MAN-Sprecher Dennis Affeld. Experten betonen immer wieder, wie wichtig es ist, nicht nur in den Zentren zu impfen. Gerade Angehörige der Hauptrisikogruppe der über 80-Jährigen sind häufig in ihrer Mobilität eingeschränkt. Das Impfmobil ist ein E-Fahrzeug, es fährt komplett emissionsfrei. Die Reichweite einer Batterieladung beträgt 120 bis 140 Kilometer.

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