Bei der Steubenparrade 1999: Landgraf (r.) marschiert in der ersten Reihe mit Senator Alphonso D’Amato, New Yorks Oberbürgermeister Rudolph Giuliani, Schirmherr und Milliardär Donald Trump sowie Paraden-Präsident William Hetzler.

US-Präsidentschaftswahl

Mit Trump in der ersten Reihe

Maisach - Der Präsidentschaftswahlkampf in USA läuft auf Hochtouren. In  Maisach wohnt einer, der das Thema besonders aufmerksam verfolgt. Immerhin hat er einen Bewerber schon einmal persönlich getroffen.

Man schrieb das Jahr 1999, als auf der 5th avenue im New Yorker Stadtteil Manhattan ein denkwürdiges Foto entstand. In der vordersten Reihe der Steuben-Parade mit rund 3000 Teilnehmern sah man von links nach rechts einen US-Senator, danben den damaligen New Yorker Bürgermeister, dann den „Grand Marshal“ als eine Art Schirmherr und – drei Schritte weiter, breit lächelnd und unverkennbar – den stellvertrenden Bundesvorsitzenden des Verbands der Auslandsdeutschen (VdA). An diesem September-Samstag marschierten der VdA-Vize und damalige Maisacher Rathaus-Chef Gerhard Landgraf und der Grand Marshal, Milliardär Donald Trump, praktisch auf Augenhöhe durch New Yorks Innenstadt. Und noch heute, kurz nach dem Parteitag der amerikanischen Republikaner, auf dem eben dieser Trump zum Präsidentschaftskandidaten ausgerufen werden könnte, ist Alt-Bürgermeister Landgraf dieses Foto nicht peinlich. „Steuben-Parade ist was anderes als Wahlkampf,“ sagt Landgraf. Die beiden hatten damals sogar ein kleines Gespräch, einen echten small talk. Trump, dessen frühe Vorfahren aus der Pfalz und aus Baden stammen sollen, konnte „Grus Got“ und „Auf Widersähn“ sagen. Der deutsche Gast antwortete in seinem „bavarian englisch“ auf Fragen nach dem Woher und Mit wem hier?

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